Märchenhafte Kulinarik im La Mamounia Marrakesch

Die neue Boule-Bahn liegt gleich hinter der Menzeh-Bar: Hier frönen die Gäste des aufwändig renovierten Glamour-Hotels einer vor allem französischen Leidenschaft, die auch unter Namen wie Pétanque oder Boccia bekannt ist. Plaudern, die atemberaubende Szenerie genießen und eine ruhige Kugel schieben: Idealer Begleiter ist die kleine, aber feine Karte der beweglichen „Place Délice“-Bar mit einer Auswahl bester Anis-Schnäpse von Pernod 45 bis Pastis 51 und diverser Cocktails mit den würzigen Spirituosen. Vier Namen, eine kulinarische Meisterleistung: La Mamounia für Genießer Für das gesamte kulinarische Konzept des neuen La Mamounia zeichnet Fabrice Lasnon als Executive Chef verantwortlich. Der Sohn eines Konditors aus der Normandie ließ als leidenschaftlicher Weltenbummler die kulinarischen Offenbarungen verschiedenster Länder auf sich wirken. Nach Stationen in französischen Spitzenrestaurants wie dem Au Pressoir in Paris (zwei Michelin-Sterne) zog es ihn nach New Orleans, London, Madeira, Kairo, Dubai und Istanbul. Vor seinem Wechsel ins La Mamounia begeisterte Fabrice Lasnon als Executive Chef des Berliner Adlon Hotels.

Marrakesch für Genießer

Für wahre Meisterleistungen stehen auch die beiden Chefs der Restaurants L’Italien und Le Francais, Don Alfonso und Jean-Pierre Vigato. Don Alfonso wird als Papst der italienischen Küche verehrt: 1973 eröffnete er mit seiner Frau Livia das heute weltberühmte Don Alfonso 1890 in Süditalien mit einer unverwechselbar mediterranen Version der Haute Cuisine. Als Biobauer zieht er inzwischen viele seiner Produkte selbst: „Eine große Küche wird auf dem Feld geboren, genauso wie ein großer Wein aus der Rebe“ – so die Überzeugung des Meisters, der außerdem als Berater für prestigereiche Unternehmen wie das Hotels Aldrovandi Palace in Rom tätig ist. Wie Don Alfonso gehört auch Jean-Pierre Vigato zu den gefeierten Zwei-Sterne-Köchen Europas. Der heute 56-jährige wuchs in Frankreich auf dem Land auf und übernahm von Mutter und Großmutter den Sinn für geschmackvolle, mit Liebe zubereitete Gerichte. Mit 26 Jahren kaufte er sein erstes Restaurant, 1984 eröffnet er das Apicius in der Pariser Avenue de Villiers, das schon wenige Jahre später mit zwei Sternen geadelt wurde. Sein Markenzeichen ist das Talent, mit dem einfachen Produkt zu improvisieren. Chef-Pâtissier Richard Bourlon gehörte schon vor der kompletten Renovierung zu den unersetzlichen Größen des La Mamounia. Nach seiner Ausbildung in den besten französischen Schulen – bei Chocolatiers wie Yves Thuriès und Gaston Le Nôtre, an der École Nationale Supérieure de la Pâtisserie Yssingeaux und bei Valrhona – verzauberte er die Gäste in Spitzenrestaurants wie dem preisgekrönten Pariser Amphyclès.

Reopening nach 3 Jahren Umbau: Renaissance des legendären Palasthotels

Magie und Mythos La Mamounia: Nach dreijährigem Facelift hat das legendäre Palasthotel der marokkanischen Königsstadt Marrakesch seinen Platz unter den begehrtesten Luxus-Adressen der Welt wieder eingenommen. Die Hotel-Ikone vor dem atemberaubenden Panorama des Hohen Atlas bietet ihren Gästen 210 spektakulär schöne Zimmer, Suiten und Riads. Wo Prinz Mamoun im 18. Jahrhundert opulente Partys feierte und Hitchcocks „Der Mann, der zuviel wusste“ entstand, tauchen die Gäste jetzt in ein modernes Märchen ein. Das verspielte Dekor, der sagenhafte Garten, ein 2.500 Quadratmeter großes Trend-Spa und ein Feinschmecker-Universum mit zwei gefeierten Zwei-Sterne-Köchen sind die Glanzlichter neuen La Mamounia.

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