Krieg und Frieden

1.500 Seiten Vorlage für 400 Minuten

ZDF: Sendetermine: 6., 9., 13. und 16. Januar 2008, jeweils um 20:15 Uhr

1956 reichten noch 7 Millionen Dollar, um aus der Buchvorlage einen spannenden 2-Teiler zu inzinieren. Aber mit Audrey Hepburn, Mel Ferrer und Henry Fonda waren die ganz großen Superstar am Set. Aber auch das ZDF hat sich nicht lumpen lassen. Mit Regisseur Robert Dornhelm und Kameramann Fabrizio Lucci sind Könner am Werk, die die Schauspieler Clémence Poésy (als Natascha, bekannt geworden als Hexe bei "Harry Potter), Alexander Beyer (Pierre) und Alessio Bono (Andrej) sowie Ken Duken (Anatol) anständig in Szene setzen. Gespart wurde nicht: 27 Hauptdarsteller, 7000 Statisten und 1500 Pferde zu "verwalten", sind schon eine große logistische Leistung.

Die Handlung (Kurzform)

Der Film spielt in der napoleonische Zeit (nach 1800) und Napoleon versucht ganz Europa zu besiegen. Das Buch betrachtet die Geschichte durch die "russische Brille". Natürlich geht es im adeligen Milieu auch um Teestunde, Tanzbälle, Jagdveranstaltungen – um Dinge, die das Leben schön machen.

Die tragischen Momente: Fürsten Andrej Bolkonski kehrt nach der blutigen Niederlage in der Schlacht von Austerlitz gegen Napoleon Andrej desillusioniert nach Hause zurück. Seine Frau verstirbt im Kindbett. Sein Lebensmut wird erst wieder durch die Liebe von Natascha aufgerichtet, mit der er sich dann verlobt.

Einzelheiten und Bilder gibt es »hier.

ZDF und Morris Puccio BU: Napoleon (Scali Delpeyrat) lässt den schwer verletzten Prinz Andrej (Alessio Boni) von seinen Ärzten versorgen.

Nennung ZDF und Morris Puccio BU: Prinz Andrej (Alessio Boni) kämpft in der Schlacht von Austerlitz.

Nennung ZDF und Morris Puccio BU: Dreharbeiten zu einer Szene mit Alessio Boni als Prinz Andrej (m.). Neben der Kamera: Regisseur Robert Dornhelm.

Teil 1 Nach dem Roman von Leo N. Tolstoi Produziert: Italien, 2007

Besetzung: Pierre Alexander Beyer, Natascha Clémence Poésy, Andrej Alessio Boni, Fürst Bolkonski Malcolm McDowell, Gräfin Rostowa Hannelore Elsner, Graf Rostow Andrea Giordana, Marja Valentina Cervi Marja, Dmitrijewna Brenda Blethyn, Anatol Ken Duken, Fürst Kuragin Toni Bertorelli, Dolochow Benjamin Sadler, Denissow Hary Prinz, Lise Elodie Frenck, Sonja Ana Caterina, Morariu Hélène Violante Placido, General Kutusow Vladimir, Ilyin Nicolai Dimitry Isaev, Zar Alexander Igor Kostolevsky

Regie: Robert Dornhelm

Kamera: Fabrizio Lucci

Musik: Jan A.P. Kaczmarek

Drehbuch: Enrico Medioli, Lorenzo Favella, Gavin Scott

9 Meinungen

  1. Hallo !Ich bin sehr gespannt auf den Mehrteiler. Mit dieser Besetzung und dem Budget sollte normalerweise kein FLACHER FILM dabei rauskommen. Ich werde ihn mir in jedem Fall zu Gemüte führen.Gruß Axel

  2. Der Trend zu Remakes ist unabsehbar sowohl in derKino als auch in der fernsehproduktion zu finden.Trotzdem sollte Zdf in seinem Online Shop diesenMehrteiler auf Cd anbieten und die Rosamunde PilcherVerfilmungen zurück an die Küste spülen.grüsse

  3. Ich bin ja mit gemischten Gefühlen an die Verfilmung gegangen. Gucke mir meist gar nicht erst Verfilmungen zu Büchern an, die ich gern gelesen habe. Den ersten Teil fand ich dann auch „okay“, „nett“ bis „naja“.Beim zweiten Teil, wollte ich in den ersten zwanzig Minuten abschalten und dann, ich weiß auch nicht, hat es mich richtig gepackt..endlich ging es richtig los und die Charaktere bekamen endlich Tiefe und ja, da war ja auch noch ein Krieg!!! Sie haben es nicht vergessen…Der dritte Teil ist mein Highlight…. gut umgesetzt… wenn man bedenkt das man den Wälzer von L.T. „fassen“ muss…Super begeister bin ich von den Darstellern Alexander Beyer und Ken Duken. Einfach toll, Clémence Poésy ist super zart und unschuldig – aber teilweise auch etwas blass/ facettenlos, wenn sie heulen soll … und Alessio Boni is sowieso keine Überraschung…

  4. Im Großen und Ganzen finde ich den Film sehr gut, abgesehen von einigen Kleinigkeiten, die im Buch eigentlich anders sind. Aber was mich total aufregt ist die Wahl für die Rolle der Natascha!Bei Tolstoj ist Natascha Rostowa nicht blond, sondern har schwarze Haare (genau so wie Anna Karenina)!!! Was denken sich die Filmemacher, wenn sie einen Literaturklassiker verfilmen und auf solche Sachen nicht achten? Clémence Poésy ist einfach nicht Natascha Rostowa! Die Rolle ist völlig falsch besetzt! Sehr ärgerlich!!!Bolkonskij und Pierre sind dagegen brilliant dargestellt – wie im Buch beschrieben! Die beiden finde ich toll!

  5. Natascha Rostowa ist in der Filmbesetzung blond und nicht schwarzhaarig, na und? Es ist doch wahrhaftig nicht die entscheidende Tatsache. Sicher ist, dass Clemence Poesy ihre Rolle sehr gut gespielt hat und mehr oder weniger die Seele Tolstois verstanden hat. Was sagt da schon die Haarfarbe aus? Als Medienwissenschaftlerin kann ich behaupten, dass das ein irrelevantes Kriterium ist.Anna Karenina wurde ja auch mit einer schwarzhaarigen besetzt (Sophie Marceau) und trotzdem war der Film ein Misserfolg. Gewiss ist dieser Misserfolg nicht der Haarfarbe der Darsteller zuzurechnen. Man kann eine Verfilmung sicherlich auch ohne diesen (lächerlichen) Kritikpunkt ansehen.

  6. im buch wird aber natascha als eine wunderschöne frau beschrieben … ich möchte hier nicht über geschmack streieben oder die besetzung beleidigen aber die blonde schauspielerin hätte vom aussehen auf jeden fall mehr zu andren rollen gepasst …. wunderschön ist was ganz andres

  7. @musikdownload: Ist ja „Gott sei Dank“ Geschmacksache…

  8. normalerweise mag ich sowas nicht aber nach NAPOLEON habe ich meine Meinung geändert

  9. Ein Film kann nicht mehr sein als die Buchvorlage eben hergibt! Leider ist es hier eine reine Geschmacksache.

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