Kokosmakronen Rezept: Die süß-luftige Verführung ganz einfach selbst backen

Herkunft & Beliebtheit der Kokosmakronen

Gerade zu Weihnachten haben sie Hochkonjunktur: die Kokosmakronen. Neben Spekulatius und Lebkuchen sind sie erwiesenermaßen das beliebteste Weihnachtsgebäck der Deutschen, wobei die Herstellung mindestens bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Ihren Ursprung haben die kleinen Gebäckstücke in Italien, woher auch der Name Makrone stammt. Abgeleitet vom italienischen Wortmaccare„, was soviel heißt wie zerdrücken oder zerquetschen, weist ihr Name auf die ersten italienischen Makronen hin, die Amarettini oder Cantuccini (wie man die macht erfahren Sie hier), die hauptsächlich aus zerdrückten Mandeln bestehen. Auch in Frankreich sind die „macarons“ beliebt, vor allem „macarons au pistache“ findet man, neben Eclair, in jeder guten französischen Bäckerei.

Rezept & Varianten

Das Rezept für Makronen ist denkbar einfach. Die Grundmasse besteht aus geschlagenem Eiweiß, bisweilen Eigelb und einer ordentlichen Portion Zucker. Dieser werden die Geschmackszutaten wie Kokosraspeln, Marzipan, Mandeln oder Haselnüsse zugegeben. Varianten gibt es viele, wie zum Beispiel die Eigelbmakronen aus der Schweiz. Sie bestehen aus Marzipanrohmasse, Zucker und Eigelb, welches das Eiklar ersetzt. Weit verbreitet sind auch Kombinationen mit Nüssen, die Haselnussmakronen, die mit zerkleinerten Haselnusskernen veredelt werden. Etwas Quark gibt der Masse eine gewisse Saftigkeit und verhindert, dass die Makronen im Ofen zu trocken werden.

Eines haben jedoch alle Makronen, einschließlich der Kokosmakronen, gemeinsam: Sie sind kinderleicht herzustellen. Sowohl das mühsame Ausstechen als auch das Vorbereiten des Teiges entfällt. Es kann sofort losgelegt werden. Ein großer Vorteil, wenn die Kinder vor einem stehen und am liebsten heute als morgen Plätzchen backen würden.

Kokosmakronen: Die Zutatenliste

Zutaten für Kokosmakronen mit Marzipan

  • 400g Marzipanrohmasse
  • 250g Kokosraspeln
  • 250g Puderzucker
 

  • 5 Eiweiß
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Zitronensaft

 

Kokosmakronen: Die Zubereitung

1

Marzipan-Zucker-Eigelb Masse

Zuerst das Marzipan fein zerkrümeln und anschließend mit dem Eigelb vermengen. Nach und nach Puderzucker zugeben bis eine homogene Masse entsteht.

2

Eischneemasse veredeln

Eiweiße in einer unbedingt fettfreien Schüssel anschlagen. Anschließend auf höchster Stufe steifschlagen bis die Eischneemasse Spitzen zieht. Anschließend die Marzipan-Zucker-Eigelb Masse, zusammen mit dem Zitronensaft und den Kokosraspeln, unter den Eischnee heben. Sanft vermengen.

3

backen & aufbewahren

Walnussgroße Häufchen auf ein Blech setzen und die Kokosmakronen bei 150 °C etwa 20 Minuten backen. Die fertigen Plätzchen in einer luftdichten Dose mit einer Apfelspalte (so bleiben sie saftig) aufbewahren. Das beste Aroma entwickeln die Makronen nach etwa 2 Wochen.

  Zubereitungszeit: 30 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Weihnachten ist zwar vorbei, aber nun weiß ich wenigstens, wie meine nächsten Kokosmaktronen nicht so trocken und hart werden. Das mit dem Quark wußte ich nicht. Ich werd mal versuchen. Vielen Dank für den Tipp.

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