Klaus Kinski zum 80. – Tele 5 zeigt sechs Spaghetti-Western

Höhenrausch und Absturz lagen bei ihm so nahe beieinander wie keinem anderen Schauspieler. Klaus Kinski war ein ganz Großer – auf der Theaterbühne, als Rezitator und in diversen Filmrollen. Seine Wutausbrüche am Set waren legendär, seine öffentlichen Auftritte gefürchtet – wenn Kinski im Anmarsch war, war der Skandal meist nicht weit.

Fernab von seinem ewigen Kampf mit Regisseuren, Kollegen, Journalisten und Publikum war der 1991 verstorbene Kinsi ganz einfach ein großartiger Schaupieler. Leider sind die allermeisten seiner 130 Filme nicht annähernd so brillant wie der Egomane aus Zoppot. Aber Kinski setzte auch in kleinen Rollen und trashigen Filmen Ausrufezeichen. Auch Italo-Western hat der in den 60er- und 70er-Jahren viel beschäftigte Star seit seinem ersten Part in "Für ein paar Dollar mehr" (1965) immer wieder gedreht – oft nur des Geldes wegen: Mit den Gagen finanzierte er seinen ausschweifenden Lebensstil inklusive Frauen, Drogen und Rolls Royce und seine römische Villa.

Tele 5 zeigt ab dem 17. Oktober sechs Werke aus Kinskis Italo-Phase. Den Abchluss der Reihe bildet der Klassiker "Leichen pflastern seinen Weg" von Sergio Corbucci.

"Ein Einsamer kehrt zurück", Di., 17.10., 00.30 Uhr
"Ich will deinen Kopf", Di., 24.10., 00.05 Uhr
"Drei Amen für den Satan", Di., 31.10., 01.05 Uhr
"1000 $ Kopfgeld", Di., 07.11., 00.05 Uhr
"Sartana – Töten war sein täglich Brot", Di., 14.11., 00.10 Uhr
"Leichen pflastern seinen Weg", Di., 21.11., 00.30 Uhr

Ein bisschen Kinski gibt es auch bei den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen: Am 17.10. (23.15 Uhr) zeigt der BR die sehr sehenswerte Doku "Mein liebster Feind", am 17.10. (0.45 Uhr) hat das ZDF Werner Herzogs "Fitzcarraldo" im Programm.

Zum Anwärmen des Kinski-Festivals bei Tele 5 der Trailer zu dem Winter-Western "Leichen pflastern seinen Weg" mit Kinski als Kopfjäger Loco und Jean-Louis Trintignant:

 

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