Kekse austechen: Tipps und Tricks beim Weihnachtskekse backen

Draußen rieselt leise der Schnee und dazu darf ein weihnachtlich dekorierter Kaffeetisch mit Kerzenlicht und selbst gebackene Plätzchen, frisch vom Blech, nicht fehlen. Das klingt geradewegs in den Adventswochen und zum Weihnachtsfest einfach göttlich.

Um einen herrlichen Plätzchenduft aus dem Backofen strömen zu lassen, bedarf es aber ein wenig an Arbeit. Besonders viel Spaß macht Kekse backen auch mit Kindern. Daher ist es ratsam, sich die Zeit zu nehmen und mit der ganzen Familie, gerade in den Adventswochen, zu backen. Mit ein paar Tipps und Tricks wird das Keksbacken zum Kinderspiel und Weihnachten kann kommen.

Kekse backen: Was wird benötigt?

  • Ausstechformen
  • Butter
  • Ei
  • Weizenmehl
  • Salz
  • Zitronenaroma
  • Vanillearoma
  • Puderzucker
  • Backofen
  • ABC Trieb, auch Hirschhornsalz genannt
  • Zucker- oder Schokostreusel
  • Kuvertüre
  • Glasur
  • Zitronensaft
  • Wasser

 

Kekse backen: So wirds gemacht!

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Zubereitung des Teigs zum Plätzchen ausstechen

Vor dem Plätzchen ausstechen muss erst einmal der Teig zubereitet werden. Bei der Herstellung des Teiges ist es bedeutend, auf die richtige Reihenfolge zu achten und den Teig nicht zu lange zu kneten. Dadurch kann anstelle des Kekse backen, Streusel entstehen.

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Hierzu ein Butterplätzchenrezept mit deren korrekten Rangfolgen:
1. 450 g Puderzucker
2. 650 g Butter
3. 50 g (entspricht ungefähr ein Ei)
4. 1000 g Weizenmehl
5. 5 g Salz
6 10 g Zitronenaroma
7. 10 g Vanillearoma

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Zu allererst ist der Puderzucker durchzusieben und das Blech einzuölen und einzumehlen. Das Einmehlen ist empfehlenswert, da ein nur gefettetes Blech, für eine zu schnelle Bräune der Keksunterseite sorgt. Wer lieber ein Backpapier benutzen möchte, sollte sich alle vier Ecken mit Öl beträufeln und das Papier glätten. Dies verhindert ein Einrollen vom Backpapier. Die Butter nun weich rühren und den Feinzucker unterrühren. In diese Masse kann jetzt das Ei und nacheinander das Weizenmehl, das Salz, das Zitronenaroma und das Vanillearoma hinzugefügt werden. Alles zusammen wird ordentlich geknetet, aber Vorsicht, nicht zu lange kneten, da sonst Streusel entstehen. Den Teig möglichst für einen Tag im Kühlschrank aromatisieren lassen.

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Am nächsten Tag kann der Teig ausgerollt werden. Mit Hilfe von von gefettetem Pergamentpapier, was zwischen Kuchenrolle und Teig gelegt wird, ist der Teig leichter auszurollen. Das Plätzchen ausstechen, mithilfe von geeigneten Ausstechformen und sie auf das eingefettete und eingemehlte Backblech legen, kann im Anschluss daran folgen. Liegt das Blech nun voll, sollten in einen vorgeheizten Backofen, auf 200 °C ungefähr 10 Minuten, die Kekse backen. Zwischendurch in den Ofen schauen, da es sich bei allen angegebenen Backzeiten nur um Richtzeiten handelt. Diese kann jedoch je nach Ofen variieren. Einen genussvollen, durchgebackenen Keks erkennt man an einer goldgelben Farbe.

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Verschiedene Plätzchenarten werden unterschiedlich aufgemacht

Bei der großen Auswahl an diversen Kekssorten spielt die Aufmachung eine bedeutsame Rolle. Der gekühlte Teig für Vanillekipferl wird in etwa 1 cm dicke Stränge ausrollen und mit der Hand in kleine dicke Regenwürmer formen. Diese nun in 3 cm lange Stücke schneiden und im Halbkreis auf das Blech legen. Die vorgegebene Backzeit ist dieselbe wie bei Butterplätzchen.

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Heidesand gleicht sich fast mit dem Vanillekipferl. Nur dass der Teig in etwas 4 cm Dicke ausgerollt und in dünne Scheiben geschnitten wird. Zuvor sollten man die Stränge noch befeuchten und durch Zucker rollen.

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Die bekannten Spekulatiusplätzchen ähneln auch den Butterplätzchen. Allerdings ist der Spekulatiusteig mit einem sogenanntem ABC Trieb, auch Hirschhornsalz genannt, versehen. Daher ist es an Wichtigkeit, dieser Plätzchenart anders zu backen. In einem vorgeheizten Backofen, mit einer Backofentemperatur von 200 °C, 5 Minuten backen, danach rausholen und für weitere 5 Minuten kalt werden lassen. Nach dem Erkalten für erneut 5 Minuten in dem Ofen ausbacken. Die Abkühlzeit unbedingt dabei beachten, weil andernfalls die Spekulatiuskekse zerreißen.

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Dekorieren von Plätzchen

Zum Dekorieren von Plätzchen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Neben den bunten Zuckerstreuseln und den Schokostreuseln zum Verzieren ist auch nur ein Zuckern der Kekse machbar. Dabei sollte beachtet werden, dass dies gleich nach dem Backen, wenn die Plätzchen noch heiß sind, drauf getan wird.
Des Weiteren bietet sich eine Kuvertüre zum Verschönern an. Hierzu die Kochschokolade weichmachen und eine Plätzchenhälfte darin eintauchen, oder die weiche Schokolade mit einem Löffel schlangenartig über die Kekse ziehen.
Glasuren, wie zum Beispiel eine Zitronenglasur, ist auch eine schnelle und leichte Verzierungsvariante. Hierzu werden nur 250g Puderzucker, 2 EL Zitronensaft und 2 EL heißes Wasser zusammen verrührt.

Tipps und Hinweise

  • Die angegebenen Backzeiten nur als Richtlinien verwenden.
  • Damit die Kekse auch wirklich toll werden, sollte immer genau nach dem jeweiligen Rezept gearbeitet werden.
  • Keksteige lieber eine Nacht im Kühlschrank kühlen lassen.
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  Zeitaufwand: ca. 90 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

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