Jaguar I-Pace Concept Präsentation in London

Eine Autopräsentation ohne Auto sollte man mal erlebt haben – wir genossen unser erstes Mal in London bei der virtuellen Vorstellung vom Jaguar I-Pace Concept mithilfe von 3D-Brillen.

Das 400 PS leistende Jaguar I-Pace Concept gewährt einen Blick in die Zukunft: Die Studie ist der Vorbote des I-Pace, der im nächsten Jahr als Serienmodell präsentiert und 2018 dann in die Showrooms der Jaguar Händler einziehen wird. Die Designer und Ingenieure hatten für dieses erste elektrisch betriebene Modell des britischen Sport– und Luxusauto-Herstellers ein gänzlich anderes Lastenheft abzuarbeiten. Das Resultat: Eine futuristisch anmutende Kombination aus einem fünfsitzigen Sportwagen und einem kraftvollen sowie mit 500 Liter Kofferraum uneingeschränkt alltagstauglichen SUV. Die erweist sich mit über 500 Kilometer Reichweite im NEFZ und einer 90 kWh-Batterie inklusive Schnellladefunktion auch als vollwertiges Reisefahrzeug.

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„Das Jaguar I-Pace Concept steht für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen“

Der Design Direktor von Jaguar, Ian Callum, erklärte: „Das Jaguar I-Pace Concept steht für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen. Das futuristische Cab-forward-Design, bei dem die Insassen weiter vorne sitzen als gewöhnlich, und das wunderschöne Interieur sind das Produkt aus authentischer Jaguar DNA, zeitgenössischer Handwerkskunst und hochmoderner elektrischer Antriebstechnik. Unsere Virtual-Reality-Präsentation verschiebt die technologischen Grenzen ebenfalls weiter nach oben. Sie legt die Essenz dieser Konzeptstudie auf einmalige Weise offen. Wir haben nur ein real existierendes Exemplar für die Weltpremiere auf der Los Angeles Auto Show. Doch erstmals können wir dank der neuen virtuellen Techniken dieses Ereignis rund um den Globus feiern. Und in einer so realistisch wie irgend möglichen Darstellungsform mit anderen Gästen teilen.”

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I-Pace: Nur gucken, nichts anfassen

An Jaguars Virtual Reality-Standorten in Los Angeles und London ließen insgesamt mehr als 60 VIP-Gäste die Gelegenheit nicht verstreichen, anhand von HTC Vive Business Edition 3D-Videobrillen und Dell Precision Workstations in das Interieur des konzeptionellen Jaguar I-Pace beamen. Dabei ein 360 Grad-Blick auf Venice Beach, während das I-Pace Concept um einen herum nach und nach zusammengesetzt wurde. Oder aufgeregt bis leicht beängstigt wahrzunehmen, wie das visionäre Jaguar Elektroauto durch eine virtuelle Wüstenlandschaft auf einen zuschnellt. Ungewohnt war bei alledem, dass der reflexartige Griff ins Lenkrad oder um die Kopfstütze des Beifahrersitzes zur Rückwärtsfahrt ins Leere gingen – so greifbar war die virtuelle Realität dann doch nicht. Anschließend live mit anderen Teilnehmern auf der anderen Seite des Atlantiks im Gespräch ließ sich Revue passieren

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Das Jaguar Elektroauto ist kein Bummelant

Die virtuelle Welt ermöglichte ferner, neben den aufgrund des nicht erforderlichen Mitteltunnels die üppigen Raumverhältnisse im vorderen und hinteren Bereich des Jaguar I-Pace Concept auszuloten die dank großem Panorama-Glasdach sehr helle und damit einladenden Fahrgastzelle mit ihren teils versteckten Details und Features kennen zu lernen. Nur leider nicht zu erfühlen – lasergeschnittenes Holz, perforiertes Leder, kühles Carbon und graumeliertes Alcantara hätten gewiss einige haptische Genüsse bereitet. Markentypisch bleibt die Dynamik aber nicht auf der Strecke. Der I-Pace sprintet in rund vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und Je ein E-Motor mit 200 PS und 350 Nm pro Achse sorgt nicht nur für dynamische Allrad-Performance, sondern auch großzügigen Innenraum: die platzraubende Kardanwelle und der Abgasstrang entfällt.

Bilder: ©Jaguar Land Rover

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