Indoor-Cycling oder Spinning: Wie läuft ein Training ab?

Indoor-Cycling ist auch noch bekannt unter der Bezeichnung Spinning oder Powercycling, jedoch sind die Trainingsgestaltung dieser Sportart in einem Fitnesscenter gleichbleibend.

Indoor-Cycling: Was wird benötigt

  • Ein spezielles stationäres Fahrrad ohne Laufräder
  • Ein atmungsaktives Bike-Shirt
  • Eine Radhose am besten mit Einsatz
  • Radschuhe mit fester Sohle
  • Radhandschuhe aus Leder
  • Ein Handtuch für den Schweiß
  • Eine Trinkflasche, um genügend Flüssigkeit während des Trainings zu sich zu nehmen
  • Eventuell Musik, die rhytmisch passt
 

Indoor-Cycling: So wirds gemacht!

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Indoor-Cycling – die neue trendige Sportart

Um beim Indoor-Cycling erfolgreich zu sein, ist es wichtig, diese Sportart regelmäßig zu trainieren. Bei jedem Training beinhaltet das Spinning ein Warm-up, das aus einem mentalen und einen physiologischen Teil besteht, aus dem bis zu 40 minütigen Hauptteil, der bei jedem Training individuell mit Trainingsvariationen gestaltet werden kann und dem sogenannten Cool-down.
 
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Der Trainingsaufbau für Indoor-Cycling oder Spinning

Die drei Trainingseinheiten zusammen ergeben erst das Powercycling, deshalb ist es gerade für einen guten Fettabbau und den Aufbau der Ausdauer wichtig, einiges zu beachten.

Beim mentalen Warm-up ist es ratsam auf Folgendes zu achten:

* Für das Training sollte ausreichend Zeit eingeplant werden sowie absolute Ruhe, also keine Telefonate oder andere Termine zwischendurch annehmen.
* Genügend Flüssigkeit bereitstellen, wie beispielsweise stilles Wasser
* Eine entsprechende Trainingsvariation auswählen
* Bei Bedarf eine geeignete Musik aussuchen  
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Wenn das mentale Warm-up erledigt ist, geht es zum physiologischen Warm-up, dem Aufwärmtraining. Zuvor sollte die Einstellung des Bikes überprüft und wenn nötig richtig eingestellt werden. Der Sitz sollte bequem genug und die Riemen der Pedalen fest angezogen sein. Das Aufwärmtraining mit dem Bike beginnt mit einem ungefähr 10 minütigem lockerem, widerstandsfreien und gleichmäßigen Treten. Hierbei ist auf eine tiefe und regelmäßige Atmung zu achten. In diesen ersten 10 Minuten werden die Muskeln und die Körpertemperatur aufgewärmt. Aber auch der Stoffwechsel wird angeregt und die Konzentration und die Reaktion steigen dabei an.                
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Das physiologische Warm-up geht in den bis maximalem 40 minütigen Hauptteil über. Mit der ausgewählten Trainingsvariation kann ab jetzt das Indoor-Cycling weiter durchgeführt werden. Hier kann man z.B. zwischen sitzend oder stehend zu fahren, oder zwischen Berg- und Talfahrten wählen.
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Das Cool-down ist genauso wichtig wie das Warm-up. Diese besteht auch aus zwei Teilen. Der erste Teil soll langsam den Hauptteil des Trainings abklingen lassen. Dazu wird maximal 10 Minuten mit einem niedrigen Widerstand und Umdrehungszahl weiter trainiert, dabei wieder gleichmäßig und tief durchatmen. Danach geht es zum zweiten Teil des Cool-downs. Das stationäre Fahrrad wird nicht mehr benötigt. Dieses Stretching (Dehnung) soll unter anderem die beanspruchten Muskeln nach der Belastung des Trainings normalisieren. Sehr wichtig auch um Muskelkater entgegen zusetzen.
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Eine nächste Trainingseinheit von Indoor-Cycling sollte bei Anfängern und Einsteigern erst nach 2 Tagen erfolgen, nur so können bei diesem Sport wirklich Erfolge erzielt werden.

Tipps und Hinweise

  • Vor dem ersten Training sollte man sich die Zeit nehmen, um diese Art von Fahrrad technisch richtig kennenzulernen
  Zeitaufwand: 60-90 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

2 Meinungen

  1. Ich kann dieses Training wirklich jedem empfehlen, der gerne Rad fährt und seine Ausdauer verbessern möchte. Es macht unheimlich viel Spaß sich auf diese Weise auszupowern!
    Kleiner Tipp: Nehmt am Besten gleich 2 Handtücher mit 😉

  2. Ich reibe jeden Fuß fast täglich mich einer Mischung aus 3-5 Tropfen Teebaumöl (Desinfektion, Verhinderung von Schweißfuß) und 2 Tropfen Minzöl (Kühlung, Frischeeffekt und überdeckt den eher unangenehmen Geruch des Teebaumöls) ein. Das beugt bei mir wunderbar Pilzen und Rissen vor!
    Beide Öle gibt’s sehr preiswert in der Drogerie – nicht die teuren Minzöle auf Märkten kaufen!

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