Hygiene im Hotel: Die Bettwanze ist zurück

Besonders betroffen seien Beherbergungsbetriebe in Ballungszentren wie die Bundeshauptstadt, Hamburg oder das Ruhrgebiet. Hier würden Bettwanzen unbewusst von internationalen Geschäftsreisenden eingeschleppt.

Die Rückkehr der Bettwanzen habe aber nichts mit mangelnder Hygiene und Sauberkeit zu tun, so Rainer Gsell, DSV-Bundesvorsitzender. Die nur fünf bis acht Millimeter große Bettwanze könne unbemerkt in Gepäck der Gäste und damit ins Hotelzimmer gelangen. Selbst in neuen Matratzen könnten die kleinen Tiere stecken, wenn beispielsweise mit demselben Lieferwagen alte, verseuchte Matratzen abgeholt wurden.
Die Bettwanze galt als ausgerottet, nachdem sie seit den 1950er-Jahren mit Chemiekeulen wie DDT bekämpft wurden. Seit fünf Jahren tritt sie nach den Berichten der Schädlingsbekämpfer wieder vermehrt auf. Bei einer Grundreinigung müssen sämtliche Zimmermöbel, die gesamte Wäsche und alle Textilien sowie auch andere Einrichtungsgegenstände wie Wecker, Radio, Fernseher und Lampen behandelt werden.

Hotelhygiene ist ein heikles Thema
Immer mehr Hoteliers sorgen sich um die gestiegenen Anforderungen an Sauberkeit und greifen auf das Hygieneprogramm der Hohenstein-Institute (wir berichteten) zurück. Aber auch innovative Matratzenschutzbeläge wie „Bedding Protection Mattress Cover“ von W.L. Gore („Gore-Tex“) verbessern das Schlafgefühl des Gastes. Das Schutzspanntuch lässt beispielsweise Flüssigkeiten oder Hautpartikel, von denen sich Milben und Bettwanzen ernähren, nicht durch, ist aber atmungsaktiv. Das Gore-Tex-Produkt ist seit Jahren erfolgreich in der US-Kettenhotellerie im Einsatz und ist seit kurzem auch in Europa erhältlich. Die Neuheit findet bei Hausdamen führender Hotels großen Anklang.

(Quelle: tophotel.de)

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