Hybrid-Food und weitere Küchen-Trends, die Sie kennen sollten

Eine schüssel mit Ramen

In New York sind Food-Erfinder im Fusion-Rausch: Sie kombinieren um die Wette und vermarkten ihre neuen Produkte direkt im Internet. Das Croissant gepaart mit dem Donut wird zum Cronut; gekreuzt mit dem Bagel mutiert es zum Cragel – Lesen Sie hier, was sich sonst so tut in den Küchen der Welt.





Hybrid-Food: Das sind Köche und Bäcker auf der Suche nach dem nächsten Hit. In der Warteschlange stehen bereits das Bruffin (aus Brioche + Muffin) und der Ramen Burger – ein Burger in dem japanische Ramen-Nudeln das klassische Burger-Brötchen ersetzen.

Die Ramen-Suppe ist ebenfalls ein Food Trend 2015. Die japanische Nudelsuppe ist „in“ in allen Variationen, und zusammen mit Snacks aus der vielseitigen Thai-Küche lösen diese Trend-Gerichte gerade Sushi als schnelle Mittagsmahlzeit ab.

Food Pairing dagegen ist nichts für die schnelle Küche sondern eher ein Trend für die gehobene Restaurantküche. Dabei werden die Speisen wissenschaftlich abgeschmeckt und neue Geschmacksrichtungen im Labor ausgetüftelt. Spitzenköche versuchen, ihre Gäste mit den ungewöhnlichsten Kombinationen zu überraschen: Schokolade mit Kaviar. Oder Austern mit Kiwi. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen fassen die Food-Pairing-Experten in komplizierte Diagramme und Tabellen, als Grundlage für weitere spannende Kombinationen.

Wer es gerne süß mag, dem wird in diesem Jahr vermutlich der Kokos-Zucker oder auch Kokosblütenzucker begegnen. Er geht langsamer ins Blut über und ist daher beispielsweise auch für Diabetiker geeignet. Außerdem enthält er im Gegensatz zu weißem Zucker viele Mineralstoffe. Gewonnen wird er aus dem Blütennektar der Kokospalme.
Ebenfalls ein Newcomer unter den Lebensmittelprodukten ist Amaranth. Das Wunderkorn der Inka ist eigentlich kein Getreide, kann aber wie Getreide verarbeitet werden. Die Körner sind klein und haben einen leicht nussigen, süßlichen Geschmack. Amaranth ist sehr nahrhaft, enthält Calcium, Eisen und wertvolle Fettsäuren. Wenn Ihnen dies zu exotisch erscheint, versuchen Sie doch einmal mit Emmer und Einkorn. Diese heimischen Körner mit langer Tradition sind die Trend-Getreide des Jahres.

Ein Mega-Trend betrifft weniger die Zubereitung als den Umgang mit Essen generell. Warum darf Obst keine Stellen haben? Warum muss die Möhre gerade sein? Warum all die Verschwendung, nur weil Lebensmittel optisch nicht perfekt sind? Viele Köche und Food-Fans haben es sich auf die Fahne geschrieben, sorgsamer mit den Ressourcen umzugehen und auch die Lebensmittel zu verwerten, die kleine Fehler haben. Schließlich kommt es vor allem auf den Geschmack an.

Foto: Thinkstock, iStock, Amarita

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