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    Start » Grouplove ‚Never trust a happy song‘: Mit aggressiver Euphorie voran gestürmt
    Musik

    Grouplove ‚Never trust a happy song‘: Mit aggressiver Euphorie voran gestürmt

    12. Januar 20123 Minuten Lesezeit
    In Might & Magic: Heroes 6 wandelt der Spieler auf den legendären Pfaden der Heroes of Might & Magic Reihe und erhofft sich vom langersehnten sechsten Teil einen riesigen Sprung in die Gegenwart.

    Gerade mal vor 3 Jahren fanden sich Hannah Hooper und Christian Zucconi mit Sean Gadd, Ryan Rabin und Andrew Wessen ausgerechnet auf einem Künstlerurlaub auf Griechenland zusammen, freundeten sich spontan an und nannten sich inmitten der Anderen „The Group“. Die Liebe musste wohl nicht lange auf sich warten lassen.

    Alle dürfen mal an das Mikro, getragen wird der Gesang von Grouplove – und da wird man sicher niemanden mit beleidigen – allerdings von Christian Zucconi, dessen markante Stimme ein wenig Clap Your Hands Say Yeah meets Windmill in sich trägt, durch den leicht rockigen Klang aber definitiv eigenständig bleibt.

    Grouplove – kaum formiert, schon in aller Munde

    Erst nach der EP, die 2010 entstand, formierte sich die Band tatsächlich, vorher gingen sie immer noch davon aus, dass es eher ein spaßiges kleines Projekt wäre, erst beim Hören der selbstbetitelten Scheibe wurde ihnen klar, dass sie vielleicht etwas Besonderes geschaffen hatten und so versammelten sie sich alle in LA und fingen an, ernsthaft an ihrem Debüt zu arbeiten.

    Sieht man sich die Biographie manch anderer Band an, wird schnell klar, dass Grouplove einen absoluten Schnellstart hingelegt haben, 2011 war ihr Jahr, auf Tour mit Florence & The Machine, im Vorprogramm von Coldplay und in den Werbespots von Apple, die allgemein für Musikhypes sorgen (siehe Feist und Emiliana Torrini), von heute auf morgen war die Band in aller Munde.

    Don't trust a happy song

    Ihr Debütalbum bringt eine pompöse Euphorie mit sich, die dem Bandnamen alle Ehre macht, denn in jedem Song hört man die Lagerfeuer-Stimmung der Band, alle singen mit, musizieren, es wäre erstaunlich, wenn das Album in einem herkömmlichen Studio aufgenommen worden wäre, denn man hört eher die spontane Energie von Livekonzerten heraus.

    Vom aggressiv-glücklichen Hit „Colours“ bis hin zum grandiosen Opener „Itchin“ on a Photograph“, Grouplove verbreiten eine rastlos gute Laune, der man laut Albumtitel nicht trauen soll, der man sich jedoch gleichwohl schwer entziehen kann.

    Schlechte Laune und antriebslos? „Don't trust a happy song“ könnte da sehr wohl Abhilfe schaffen, auch wenn man Gefahr läuft, sich in der haltlosen Freude dazu hinreißen zu lassen, alle Freunde in einen Koffer zu packen und auf Reisen zu gehen.

    Tracklist:

    01. Itchin“ on a photograph
    02. Tongue Tied
    03. Lovely Cup
    04. Colours
    05. Slow
    06. Naked Kids
    07. Spun
    08. Betty's a Bombshell
    09. Love will save your soul
    10. Cruel and beautiful world
    11. Close your eyes and count to ten

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