Gossip Girl auf Pro7: Soap-Opera mit ironischen Ansätzen

Das Konzept der Serie verbindet altbekanntes Intrigenspiel zwischen jungen Amerikanern, wie wir es von „Melrose Place“ oder „Beverly Hills, 90210“ kennen, mit den scharfzüngigen Kommentaren aus „Desperate Housewives“. Das unbekannte Gossip Girl ist allwissend und scheinbar die einzige in diesem hormonell und monetär bedingten Rangeleien, die den Überblick hat. So bloggt sie ständig über die neuesten Verwicklungen, Zwistigkeiten und Wer-mit-wem-Themen.

Intrigen und Alltag an einer Elite-Schule

Gerade diese oftmals sardonischen Kommentare machen „Gossip Girl“ sehenswert. Durch den Einsatz des Voice Overs werden die ansonsten so wichtig genommenen Probleme der reichen Kinder ad absurdum geführt – und doch ernst genommen.

Wie oftmals in Seifenopern, wird die Geschichte genau dann interessant, wenn zwei Welten aufeinander prallen. Denn die Schüler der Elite-Einrichtung sind mitnichten allesamt Teil der High Society.

Themenvielfalt bei Gossip Girl

Die Hauptfigur Serena van der Woodsen, selbst ehemaliges It-Girl, kehrt an die Schule zurück und findet sich erst einmal als Außenseiterin wieder. Sie freundet sich mit dem nicht der Upper Class angehörigen Dan Humphrey an, dem das Getue der Reichen und Schönen zuwider ist. Dessen Schwester hingegen möchte nichts lieber, als dazugehören und versucht sich mit Serenas ehemaliger Freundin, nunmehr Erzfeindin Blair gutzustellen.

„Gossip Girl“ auf Pro7 bietet viele Möglichkeiten, spannende und interessante Geschichten zu erzählen. Der Sendeplatz am Samstagnachmittag um 16.10 Uhr mag jedoch ein leichtes Hindernis für den Erfolg der Serie sein. Die Quoten für die Pilotfolge am 18.04.2009 waren jedenfalls nicht berauschend für ProSieben, aber vielleicht kann die Serie ja in den kommenden Wochen noch etwas an Schwung zulegen.

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