Gedächtnistraining für Senioren – Vergesslichkeit war gestern

Der Glaube, dass mit höherem Alter Vergesslichkeit natürlich Alterserscheinung ist, ist ein Irrtum. Mit gezielten Übungen oder einfachen Spielen im Alltag kann die geistige Leistungsfähigkeit hochgehalten werden. Wichtig ist nur mental aktiv zu sein und zu bleiben, denn nichts ist für die Leistung des Gehirns hinderlicher als Routine.

Gedächtnistraining für Senioren im Alltag

Sollten des Öfteren vergessen werden, wo die Brille liegt oder was man einkaufen wollte, kann mit täglichem Gedächtnistraining von nur 10 Minuten dem entgegengewirkt werden. Dazu müssen nicht gleich Kurse oder das Angebot professioneller Anbieter in Anspruch genommen. Mit einfachen Spielen im Alltag regt man das Gedächtnis an und trainiert das Gehirn.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel seinen Einkaufszettel auswendig zu lernen und nach dem Einkauf zu überprüfen, ob man an alles gedacht hat. Das beliebte Kreuzworträtsel und Lesen gehören natürlich auch in die Sparte Gedächtnistraining. Zusammengesetzte Wörter nehmen und aus den enthaltenen Buchstaben neue Worte bilden oder Worte rückwärts buchstabieren, fördern ebenfalls die Kreativität und machen flexibel. Auch moderne Varianten, wie Dr. Kawashimas Gehirnjogging für den Nintendo DS, bereiten viel Spaß und fordern das Gehirn.

Das beste gegen Vergesslichkeit ist Kommunikation und Bewegung

Ein Schachabend fördert die Konzentration, das strategische Denkvermögen und bringt die grauen Zellen ordentlich auf Touren. Auch andere Gemeinschaftsspiele wie Scrabble, Memory, Skat oder Tabu regen Denkprozesse an und bringen eine Menge Spaß und lustige Unterhaltungen.

Das beste Gehirntraining für Senioren ist die Kommunikation. Der Austausch mit anderen regt zum Nachdenken an und anregende Gespräche halten lebendig. Sich unterhalten und Probleme des Alltags lösen, trainieren das Gehirn und wirken im Zusammenspiel mit Bewegung und Entspannung dem Alterungsprozess sogar entgegen.

12 Meinungen

  1. „Synchronizität“ ist eine mögliche Erklärung für nichtkausale Zusammenhänge. C.G.Jung, der diesen Begriff prägte, kam hierauf, als er sich intensiv mit dem I Ging beschäftigte: „Ich stieß immer wieder auf erstaunliche Koinzidenzen, die mir den Gedanken eines akausalen Parallelismus ( einer Synchronizität, wie ich ihn nachmals nannte) nahe legte. Ich war von diesen Experimenten dermaßen fasziniert, daß ich überhaupt vergaß, Aufzeichnungen zu machen…“ Übrigens, der Gedanke der Synchronizität hatte auch einen der bedeutendsten Physiker des 20. Jhs., Wolfgang Pauli, fasziniert. Ich halte es daher für wahrscheinlich, dass das Tarot, wenn es tatsächlich „funktioniert“, auf Synchronizität beruht.

  2. Wie C.G.Jung an Pauli schrieb, hatte der Philosoph Arthur Schopenhauer Pate gestanden, als er seinen Synchronizitätsbegriff entwickelte. Der Physik-Nobelpreisträger Pauli hatte Jung auf Schopenhauer aufmerksam gemacht., denn Schopenhauer gab eine sehr tiefsinnige (mich persönlich überzeugende) philosophische Erklärung für magische Phänomene, und zwar auch im Hinblick auf die Mantik (Kunst der Wahr- und Weissagung). Bei Schopenhauer fand ich zur Magie und Mantik Begründungen, die mich trotz aller Skepsis sehr nachdenklich stimmten. Daher kann ich Tarot und Astrologie nicht ungeprüft als bloße „Spinnerei“ abtun.

  3. Nintendo ist sicher gut für das Gehirn, aber die Aktivierung der grauen Zellen sollte kein Selbstzweck sein. Warum im Alter nicht doch aktiv etwas Neues lernen, statt mit dem Sudoku-Heft auf dem Balkon oder vor dem Fernseher sitzen? Lernen kann leicht sein – selbst, wenn man nicht mehr ganz so jung ist. Hier ist ein Video, in dem gezeigt wird, dass man sich doch noch mehr merken kann, als man vermutlich erwartet: http://denkreich.wordpress.com/2009/05/24/live-gedachtnistraining-video/

    Andreas S.

  4. Nintendo ist sicher gut für das Gehirn, aber die Aktivierung der grauen Zellen sollte kein Selbstzweck sein. Warum im Alter nicht doch aktiv etwas Neues lernen, statt mit dem Sudoku-Heft auf dem Balkon oder vor dem Fernseher sitzen? Lernen kann leicht sein – selbst, wenn man nicht mehr ganz so jung ist. Hier ist ein Video, in dem gezeigt wird, dass man sich doch noch mehr merken kann, als man vermutlich erwartet: http://denkreich.wordpress.com/2009/05/24/live-gedachtnistraining-video/

    Andreas S.

  5. Hi,

    ich habe einige wirklich gute Gedächtnistrainingsmethoden recherchiert, ausprobiert und darüber geschrieben.
    So, dass ein Jeder es auf anhieb versteht und ausprobieren kann. Dabei geht’s um Methoden, die einem helfen sich innerhalb kürzester Zeit (max. 10 min) über 50 Ziffern oder Gegenstände ,in einer Reihenfolge, einzuprägen (Ja, als ganz normaler Mensch 😉 )

    Für jeden den es interessiert, der ist herzlich auf http://www.mind-artists.net Willkommen.

    Vielen Dank und weiter so :)!

    Lg

  6. Hi,

    ich habe einige wirklich gute Gedächtnistrainingsmethoden recherchiert, ausprobiert und darüber geschrieben.
    So, dass ein Jeder es auf anhieb versteht und ausprobieren kann. Dabei geht’s um Methoden, die einem helfen sich innerhalb kürzester Zeit (max. 10 min) über 50 Ziffern oder Gegenstände ,in einer Reihenfolge, einzuprägen (Ja, als ganz normaler Mensch 😉 )

    Für jeden den es interessiert, der ist herzlich auf http://www.mind-artists.net Willkommen.

    Vielen Dank und weiter so :)!

    Lg

  7. Richtig! Schon zahlreiche Studien haben erwiesen, dass vor allem auch regelmäßige Bewegung förderlich für die Gedächtnisleistung bis ins hohe Alter ist. Viele kennen leider nicht den Zusammenhang und Gedächtnisleistung. Aber natürlich auch jede Art von Gehirnjogging. Eine schöne Sammlung an solchen Übungen habe ich beispielsweise hier gefunden:

    http://www.zeitblueten.com/news/3289/gehirntraining-uebungen/

    Wichtig ist immer auch, dass Senioren informiert werden, wie wichtig Bewegung und aktive Übungen für hohe Gehirnleistung bis ins hohe Alter sind.

  8. Richtig! Schon zahlreiche Studien haben erwiesen, dass vor allem auch regelmäßige Bewegung förderlich für die Gedächtnisleistung bis ins hohe Alter ist. Viele kennen leider nicht den Zusammenhang und Gedächtnisleistung. Aber natürlich auch jede Art von Gehirnjogging. Eine schöne Sammlung an solchen Übungen habe ich beispielsweise hier gefunden:

    http://www.zeitblueten.com/news/3289/gehirntraining-uebungen/

    Wichtig ist immer auch, dass Senioren informiert werden, wie wichtig Bewegung und aktive Übungen für hohe Gehirnleistung bis ins hohe Alter sind.

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