Gamer: Actionfilm mit Gerard Butler

In „Gamer“ findet sich Gerard Butler („300“) als zum Tode verurteilter Kable wieder, der durch Gedankenkontrolle dazu gezwungen wird, in einem realen Shooter-Game zu bestehen. Wenn er gewinnen sollte, winkt ihm die Freiheit, doch er entdeckt eine Verschwörung des Entwicklers der Nano-Technologie des Spiels „Slayers“. Kable beschließt, seinen Spieler davon zu überzeugen, die Kontrolle abzugeben, damit er seine Frau und seine Tochter retten und den miesen Castle (Michael C. Hall, „Dexter“) zu erledigen.

Gamer versucht Video-Games mit Actionfilmen zu verbinden

Gamer“ bezieht einen Großteil seiner Story aus Elementen die man so oder so ähnlich schon einmal gesehen hat. Allein die Prämisse, Strafgefangene in einem brutalen und tödlichen Spiel gegeneinander zu hetzen, erinnert an „The Condemned“ und „Battle Royale“. Den Jungen, der vor allem durch seine Computerspielfähigkeiten brilliert, kennt man aus „The Last Starfighter“. Die  Idee, eine andere Person in einem Virtual Reality Mix zu kontrollieren, wurde gerade in „Surrogates“ exerziert, ganz zu schweigen von all den Cyber Punk Klassikern von William Gibson („Johnny Mnemonic“) bis zu den Warchowski Brüdern („Matrix“), in denen es auch eine Resistance gegen die allumfassende Technologie gibt. Auch David Cronenbergs „eXistenZ“ drängt sich dem geneigten Kinogänger sofort als Vergleich auf.

Ein weiterer Kritikpunkt, der nach dem Kinostart in den USA des öfteren angebracht wurde, ist darin zu finden, dass „Gamer“ versucht die kommerzielle Gewaltverherrlichung in Video-Spielen durch kommerzielle Gewaltverherrlichung darzustellen.

Gerard Butler kämpft sich durch ein tödliches Computerspiel

Auch wenn der Film aus Versatzstücken zusammengebastelt wirkt, weiß er doch durch enorme Effekte zu beeindrucken und mit einer interessanten Gruppe von Schauspielern aufzutrumpfen. Zu Gerard Butler und Michael C. Hall konnten die Regisseure und Drehbuchautoren Mark Neveldine und Brian Taylor auch Rapper Ludacris und Kevin Bacons Ehefrau Kyra Sedgwick („Daddy ohne Plan“) gewinnen.

Der Kinostart von „Gamer“ wurde verschoben und so lief er in Deutschland nicht im September an, sondern kann erst am 07. Januar 2010 erwartet werden.

[youtube R8a1OV6R8bM]

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.