Ford Mondeo AWD Test: Fourwheel Fun!

Endlich AWD – der neue Ford Mondeo wandelt die Motorkraft mit vier Rädern in Vortrieb um. Wir hatten vor kurzem die Gelegenheit, mit dem Mondeo AWD 2.0 TDCi eine Runde zu drehen.

Obschon besonders der neue Ford Mondeo Biturbo-Diesel wegen seines üppigen Drehmoments von 450 Nm und des strammen Durchzugs für den Allradantrieb wie geschaffen wäre, ist der kraftvolle Ölbrenner nur als Frontfräse lieferbar. Stattdessen halten die Ford Händler den 2.0 TDCi Monoturbo mit 150 oder 180 PS als 4×4 bereit. Wir schnappten uns die 150-PS-Version und sahen unsere Erwartungen bestätigt: Die Mondeo Limousine brauste mit ihren 350 Nm flink davon; nach 10,3 Sekunden stand die Tachonadel beim Ford Mondeo Test auf 100. Kein Thema mit dem sauber geführten Sechsgang-Getriebe, dessen Betätigung etwas Krafteinsatz erfordert. Selbstverständlich musste die Schaltpunktempfehlung zur Beschleunigungsprüfung vernachlässigt werden, aber einmal ist ja keinmal.

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Langeweile kam auf der Mondeo Probefahrt nicht auf

Ausgetrockneter Feldweg, hier kann der Ford Mondeo AWD zeigen, was in ihm steckt. An Traktion fehlt es dem Mondeo AWD auf dieser widrigen Fahrbahn gewiss nicht, ein frecher Spin der optionalen 8 x 18 Zoll-Alufelgen mit 235/45er Pneus fiel nicht auf. Ist eben was feines, wenn sich die Hinterräder in 16 Millisekunden ganz unmerklich zuschalten. Weiter geht’s, der kurvige Sandweg braucht noch einige Furchen. Wer ließe sich da schon bitten, ein beherzter Tritt aus Gas und los geht der staubige Spaß! Dass der neue Ford Mondeo AWD dabei nicht lästig über die Vorderräder schob, zog die Mundwinkel weit nach oben. Dass er sich stattdessen leicht übersteuernd mit marginal herauskommendem Heck fahren und dank der präzisen Lenkung auch exakt wieder auf Linie bringen ließ, die Mundwinkel den Rest des Tages oben.

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An Komfort mangelte es beim Ford Mondeo Test nicht

Ausstattungstechnisch punktete der Mondeo Titanium serienmäßig mit CD-Audiosystem, Ford SYNC 2 mit 8-Zoll-Touchscreen, dem Fernlicht- sowie dem Scheinwerfer-Assistenten genauso wie mit Temporegelanlage samt -begrenzer, Verkehrsschild-Erkennung sowie der Fahrspur-Assistent samt Fahrspurhalte-Assistent. Zudem beinhaltete der Ford Mondeo Preis von 35.475 Euro für den 150-PS-AWD die sehr kommoden, beheizbaren und mit üppigem Seitenhalt punktenden vorderen Sportsitze, Scheibenwischer mit Regensensor, elektrisch anklappbare Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung sowie Windschutzscheibenheizung. Sowohl den Komfort als auch den Ford Mondeo Preis erhöhte das Business Paket II für 1.710 Euro, das ein Sony Navi mit DAB Radioempfang, Lautsprecher im Dutzend Premium-, die Rückfahrkamera sowie den für Quer- und Längsparkassistenten mitbrachte.

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Welche Extras sind am neuen Ford Mondeo AWD noch sinnvoll?

Zusätzliche 750 Euro veredeln den Mondeo Titanium mit dem Technologie-Paket, das den Active City Stop, Gurtairbags für die äußeren Fondsitze und ein Toter-Winkel-Assistent gut umfasst. Auch das Winter-Paket II zu 350 Euro mit Rücksitz- und Lenkradheizung sowie 220-V-Steckdose bereicherte den Ford Mondeo Titanium um wirklich hilfreiche Features. Vom hohen Anspruch des Allrad-Mondeo zeugten die Leder-/Alcantara Polsterbezüge für 1.050 Euro und die Adaptive Cruise Control für 980 Euro genauso wie die modernen Adaptive LED Scheinwerfer. Das Mehr an Sicht und Sicherheit kam zu 1.250 Euro. Die weiteren verbauten Optionen trieben den Ford Preis auf 43.920 Euro. Fazit vom Ford Mondeo AWD Test: Uneingeschränkt empfehlenswert. Denn bereits für rund 82 rosa Scheine gibt’s ein exzellent bestücktes Außendienstler- oder Familienauto mit etlichen Sicherheitsfeatures, tollem Fahrwerk und so mancher Annehmlichkeit.

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Bilder: ©Arild Eichbaum

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