FIFA-Gala: Christiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2013

Ronaldo und Forlan

Zum zweiten Mal nach 2008 gewann Christiano Ronaldo gestern den Ballon d‘ Or, der jedes Jahr an den besten Spieler der Welt verliehen wird. Neben dem vierfachen Titelträger Lionel Messi hatte sich auch Europas Fußballer des Jahres, Franck Ribery, Hoffnung auf die begehrte Auszeichnung gemacht.


Ronaldo vor Messi und Ribery

Auch wenn manch einer einwenden mag, dass Christiano Ronaldo im vergangenen Jahr keinen Titel gewinnen konnte, hat er sich den Goldenen Ball redlich verdient. Ein Blick auf seine überragenden persönliche Torbilanz genügt, um die Auszeichnung nachvollziehen zu können: 69 Treffen gingen 2013 auf das Konto des Superstars. Diese gaben am Ende wohl den Ausschlag für Ronaldo, der mit 1365 Punkte die meisten Stimmen vor Lionel Messi (1205 Punkte) und Franck Ribery (1127) auf sich vereinen konnte. Letzterer war sichtlich enttäuscht über seinen dritten Platz und machte beim Verlassen der Veranstaltung einen großen Bogen um die Interviewzone. Nach dem Champions-League-Sieg und seiner Auszeichnung zu Europas Fußballer des Jahres hatte er sich gute Chancen ausgerechnet, auch den Ballon d’Or zu erhalten. So muss die Bundesliga weiter auf einen Weltfußballer in ihren Reihen warten. Der letzte Deutsche, dem diese Ehre zuteil wurde, war Lothar Matthäus im Jahr 1991. Allerdings spielte auch er zu diesem Zeitpunkt nicht für einen Bundesligaverein, sondern stand in Diensten von Inter Mailand.

Drei Deutsche erhalten Auszeichnungen

Auch wenn der Goldene Ball wieder einmal an einen Spieler der spanischen Primera Division ging, gab es für den deutschen Fußball Anlass zum Feiern. Denn gleich drei Deutsche durften sich über Auszeichnungen freuen. Jupp Heynckes wurde nach dem Triple mit dem FC Bayern Welttrainer des Jahres. Jürgen Klopp, sein Kontrahent im Champions-League-Finale, belegte in dieser Wertung den zweiten Platz. Die beste Trainerin der Welt kommt ebenfalls aus Deutschland. Sie heißt Silvia Neid und gewann 2013 mit dem jüngsten Team den EM-Titel der Frauen. Maßgeblichen Anteil daran hatte Nadine Angerer, die als erste deutsche Akteurin seit Birgit Prinz, Weltfußballerin des Jahres wurde.

Foto: by Alejandro Ramos (Cristiano y Forlan) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.