Fête des Lumières in Lyon

Um die Faszination des „Fête des Lumières“ wirklich erfassen zu können, muss man es einmal vor Ort gesehen haben. Dank der Kreationen verschiedener Künstler, die sich monatelang auf dieses Event vorbereiten, erstrahlen die Lyon und seine Sehenswürdigkeiten in einer einzigartigen Farbenpracht. Allein schon die als Schneekugel gestaltete Reiterstatue von Louis XIV. an der Place Bellecour ist immer eine Reise wert.

Seinen Ursprung hat das Fest in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Bewohner anlässlich Marias Geburtstag, dem 8. September 1852, zum Dank ein Lichterfest veranstalten wollten. Zudem sollte eine ihr gewidmete Statue auf dem Fourvière-Hügel feierlich enthüllt werden, was jedoch ein Hochwasser der Saône verhinderte, weshalb die Obrigkeiten der Stadt beschlossen, dass Fest auf den 8. Dezember zu verlegen, dem Tag Maria Empfängnis.   

Nun ist das „Fête des Lumières“ natürlich nicht immer solch ein aufwendiges Spektakel gewesen, vielmehr stellen die Bewohner Lyons am Abend des 8. Dezembers eine Kerze in ihre Fenster, um ihren Dank zu bezeugen. Erst seit 1999 wetteifern Künstler um die Gunst und Zuneigung der Besucher, so dass in jedem Jahr die Stadt in neuem Glanz erstrahlt.

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