EM-Qualifikation: Gruppe H mit Dänemark und Portugal

Trotz des schlechteren Abschneidens der Portugiesen gegen die Dänen in der WM–Qualifikation, geht Portugal als Favorit vor Dänemark in die Gruppe H. Dahinter hoffen die Norweger auf die Überraschung, die Zyprioten sogar auf die Sensation.

Gruppe H: Portugal

Als Gruppenkopf gesetzt, haben die Portugiesen noch eine Rechnung mit den Dänen offen, die Ihnen die direkte Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika verwehrten und in die Play-Offs schickten. Davon angestachelt, wird sich der Weltranglisten-6. um Superstar Christiano Ronaldo sicherlich nicht erneut mit dem zweiten Platz abfinden wollen. Die gefährlichste Waffe wird dabei die Flügelzange mit Ronaldo und Nani (Manchester United) sein, die zu den besten der Welt zählt.

Gruppe H: Dänemark

Unvergessen ist der Coup von „Danish Dynamite“ im Jahr 1992, wo man als Nachrücker für die disqualifizierten Jugoslawen überraschend den Europameistertitel im Endspiel gegen Deutschland erringen konnte. Seitdem hat sich die Mannschaft von Trainer Morton Olsen zu einer festen Größe im europäischen Fußball etabliert, die es bei Europa- und Weltmeisterschaften regelmäßig in die K.O.-Runde schafft. Um die Qualifikation möglichst erfolgreich zu gestalten, setzt Olsen insbesondere auf die Achse mit Innenverteidiger Daniel Agger (FC Liverpool), Mittelfeldspieler Christian Poulsen (Juventus Turin) und Torjäger Niklas Bendtner von Arsenal London.

Gruppe H: Norwegen

Lediglich im Jahr 2000 nahm die norwegische Auswahlmannschaft an einer Europameisterschaft teil, wo man jedoch trotz eines Sieges gegen Spanien bereits in der Vorrunde ausschied. Für die Norweger sind besonders die beiden Partien gegen den nach Nachbarn aus Dänemark auschlaggebend, da eine mögliche Teilnahme an den Play-Offs aller Voraussicht nach das Aus für die Dänen bedeuten würde.

Gruppe H: Zypern

Aus dem früheren Prügelknaben Zypern ist in den letzten Jahren eine ernstzunehmende Mannschaft entstanden, die in der FIFA-Rangliste bereits Mannschaften, wie Wales, Weißrussland und sogar Belgien hinter sich gelassen hat. Höhepunkt der zuletzt ansteigenden Form war das 5:2 gegen die Iren im Jahr 2006. Trotz alledem werden die Zyprioten auch in dieser Qualifikation leider noch keine Anspruch auf einen der ersten beiden Plätze erheben können.

Gruppe H: Island

Ganze 25 Plätze liegen die Isländer in der FIFA-Weltrangliste momentan hinter den Zyprioten. Und so erstaunt auch nicht die Tatsache, dass nur wenige Spieler in den höchsten Spielklassen der europäischen Topligen unter Vertrag stehen. Der bekannteste unter Ihnen ist Rekordtorschütze Eidur Gudjohnson von den Tottenham Hotspurs, der das Novum für sich beanspruchen kann, als erster und bisland einziger Fußballer in einem offiziellen Länderspiel für seinen Vater eingewechselt zu werden.

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