Einfrieren: So frieren Sie Lebensmittel richtig ein

Lebensmittel sind mehr oder weniger schnell verderblich oder verlieren ihre „Knackfrische“. Jeden Tag, die sie zu Hause liegen werden sie „schlechter“ und verlieren beispielsweise Vitamine und andere wichtige Nährstoffe. Deswegen gilt es überflüssige Lebensmittel so schnell wie möglich haltbar zu machen, um sie so zu einem späteren Zeitpunkt zu verzehren oder für die Zubereitung eines Essens nutzen zu können.

Die Methode des einfrierens ist besonders beliebt, denn so können manche Lebensmittel bis zu einem Jahr nach dem einfrieren noch essbar und durchaus lecker sein. Das Beste an der Sache: Das richtige Einfrieren ist garnicht so schwer wie Sie sich das vielleicht denken, allerdings gibt es durchaus ein paar kleine Tricks die Sie dabei beachten sollten.

Lebensmittel einfrieren: Was wird benötigt?

  • Gefrierbeutel
  • oder Gefrierbox

 

Lebensmittel einfrieren: So wirds gemacht!

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Generelle Tipps

Das oberste Gebot zum richtigen einfrieren ist Frische. Je frischer ein Lebensmittel ist, desto besser lässt es sich haltbar machen. Damit die Lebensmittel keinen Gefrierbrand bekommen, sollten Sie darauf achten, dass so wenig Luft wie möglich in der Gefriertüte oder der -box ist. Das Gefäß bzw. die Tüte darf auch nicht bis zum Rand gefüllt sein, da sie andernfalls platzen könnten. Günstig ist es zudem, wenn das gewicht die 1000 Gramm nicht übersteigt. Denn so können die Lebensmittel schnell runterkühlen.

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Käse einfrieren

Beim Käse kommt es auf die Sorte an. Während Hartkäse ganz leicht am Stück oder kleingerieben eingefroren werden kann, ist es bei Weich- oder Frischkäse schon etwas kniffliger. Je höher der Feuchtigkeitsanteil liegt, desto größer ist die Gefahr, dass der Käse matschig wird. Daher: vielleicht besser sein lassen und gleich aufessen

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Gemüse einfrieren

So ziemlich jede Gemüsesorte kann durch Einfrieren haltbar gemacht werden. Es gibt nur wenige, die sich dafür nicht eignen. Es empfiehlt sich ein voriges Blanchieren. Der Grund: Dadurch wird die Enzymaktivität reduziert. Das bedeutet, dass es keine Veränderungen in der Farbe, dem Geschmack oder dem Nährwertgehalt gibt.

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So blanchiere ich mein Gemüse

Zunächst muss die jeweilige Gemüsesorte geputzt und anschließend in Stücke geschnitten werden. Je nach Sorte kommt es dann für 2-4 Minuten in kochendes Salzwasser. Nach dem kurzen Bad sollte, bspw. der Blumenkohl, in einer Schüssel mit Eiswasser abkühlen und dann trocken getupft werden. Anschließend kann der Blumenkohl in einer Tüte in den Frierer gegenben werden. Es eigenen sich hier am ehesten kleinere Portionen. Denn so bleiben die Eiskristalle in den Zellwänden klein.

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Gebäck einfrieren

Backwaren wie Brot, Brötchen, Baguette und einige Kuchen (z.B. Rührkuchen) eignen sich sehr gut, um sie einzufrieren. Genauso wie bei allen anderen Lebensmitteln sollten Sie darauf achten, dass so wenig Luft wie möglich im Gefrierbeutel ist und der Behälter auch luftdicht ist. Und Sie sollten auf hier die Frische im Blick haben: Je früher beispielsweise Brot eingefroren wird, desto besser für die spätere Qualität. Gleiches gilt für Kekse. Verschiedene Sorten sollten in getrennten Behältnissen haltbar gemacht werden. Einzige Ausnahme: Eiweißgebäck – das sollte man generell nicht einfrieren.

Tipps und Hinweise

  • Je frischer Lebensmittel eingefroren werden, desto besser
  • Haltbarkeit Gemüse: 3 -12 Monate
  • Haltbarkeit Backwaren: 1 – 3 Monate
  • Haltbarkeit Milchprodukte: 2 – 6 Monate
  Zeitaufwand: 10 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Immer wieder gut zu wissen, koche gerne und friere auch öfter mal was ein.

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