Ein Sommersandtraum: Sarkastisch, schräg und richtig gut!

Der Regisseur Peter Luisis, der außer ausgewiesenen Cineasten den Wenigsten ein Begriff sein wird, schafft sich einen Film, den bereits die Grundidee auszeichnet – und abhebt: Benno (Fabian Kröger), der Held des Films, produziert Sand. Und das aus sich heraus. Und das jeden Tag etwas mehr.

Ein Sommersandtraum: Der Inhalt

Eigentlich nervt ihn nur eines: Seine Nachbarin Sandra (Irene Brügger). Ihr gehört das Café unter seiner Wohnung, darin probt sie regelmäßig ihre Musik. Sie lässt sich nicht von den Beschimpfungen Bennos abhalten. Ansonsten aber geht es ihm gut. Herablassend und elitär lügt er sich durchs Leben. Bis eines Tages… Der Sand mehrt sich täglich, er zieht bisweilen eine Sandspur hinter sich her; Bennos Vertuschungsversuche werden immer wirkungsloser. Zu allem Überfluss addieren sich hierzu noch erotische Träume mit der ungeliebten Sandra  – aus denen er sandüberströmt aufwacht. Mit der Zeit stellt Benno fest: Je mehr Sand produziert wird, desto leichter wird er. Der Sand braucht etwas, das er nicht geben kann – oder nicht wahrhaben will. Gibt es da womöglich eine Verbindung zu Sandra? Und was hat die Aussage eines Wahrsagers zu bedeuten, dass die Lösung schlicht auf einen einfachen Nenner gebracht werden könne: Neun!?

Ein Sommersandtraum: Die Bewertung

Der Sandmann – so der Originaltitel – ist ein tiefgründiger Film, der die Metapher im Titel gleich mitliefert. Der Sand als Motiv unterschiedlichster Assoziationen und Interpretationen: Eine ablaufende Sanduhr, auf Sand gebaute Pläne und Lebenswege, oder solche, die einem wie Sand durch die Finger rinnen. Getragen von zwei außergewöhnlich guten Schauspielern, entwickeln sich 90  kurzweilige und neuartige Kinominuten. Ein Sommersandtraum gewann bereits den Max Ophüls Preis als Lieblingsfilm des Publikums in Saarbrücken. Der Kinostart wird voraussichtlich der 21. Juli 2011 sein. Von da an kann sich der Sommersand auf der Leinwand angeschaut werden.

Eine Meinung

  1. Das war der schlechteste Film, den ich jemals gesehen habe!
    Er kam in der Sneak Preview und ich muss sagen, die 3,50€ haben sich nicht gelohnt…. Bereits nach 10 Minuten sind die ersten Leute aufgestanden und gegangen… ich habe ihn mir dann doch ganz angetan. 90 Minuten verschwendete Lebenszeit!
    Schlechte Schauspieler, schlechte Umsetzung, schlechte Filmqualität… meine Güte, wie kann man so eine Scheiße tatsächlich im Kino zeigen?!
    Die Geschichte an sich und die Botschaft ist ja wirklich gut, aber die Umsetzung….

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