Das hübsch und bunt bebilderte Kartenspiel funktioniert wie Mau-Mau, nur eben mit Selbstlauten. War klar. Das Spiel soll die Merk- und Lernfähigkeit steigern und Lautunterscheidung als wichtige Voraussetzung für das Lesen und Schreiben fördern. Soweit so gut.
Hat man eine Karte mit passenden Vokalen, so darf man sie ablegen. Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber schwer umsetzbar, denn dadurch, dass die meisten Wörter ein „I" oder ein „E" enthalten, wird das Spiel schnell langweilig. Auch, wenn es ein paar Zusatzregeln à la „Legst Du ein Wort mit nur einem Vokal, muss der Nächste eine Runde aussetzen" gibt, so konnte uns das Spiel leider nicht komplett überzeugen.
Vielleicht hätten wir es doch mal mit Rechnen probieren sollen, denn da sind wir in dieser Familie weiblicherseits deutlich schlechter. Zum Beispiel mit dem Spiel „Plus und Minus bis 20".
Ebenfalls aus dieser Reihe ein Wörter-Domino, ein Rechtschreibspiel zur Unterscheidung zwischen ss und ß sowie das Kleine Einmaleins. Die Spiele sind im Januar 2007 erschienen und kosten € 5,95. Die Altersangabe ab sieben finde ich beim Selbstlaute Mau Mau zu hoch angesetzt, die Wörter sind einfach und Vorschulkinder können das Spiel problemlos verstehen.
