Dresdner Stollen machen: Das Original-Rezept für Christstollen

Dresdner Stollen sind ein wahres Urgestein des deutschen Backhandwerks. Schon seit dem Mittelalter ist der Christstollen in der Adventszeit nicht vom Tisch wegzudenken, und auch heute erfreuen sich Jung und Alt an der gehaltvollen Leckerei.

Auch wenn mittlerweile auch moderne Variationen des traditionellen Weihnachtsgebäcks in den Läden stehen, ist der original Dresdner Stollen noch immer das beliebteste und meistgesuchte Weihnachtsrezept.

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Dresdner Stollen: Die Zutatenliste

Zutaten für Dresdner Stollen

  • 125 g Korinthen
  • 500 g Rosinen
  • 250 g gehackte Mandeln
  • 100g Orangeat
  • 100g Zitronat
  • 100 ml Rum
  • 1 kg Mehl
  • 120 g frische Hefe
  • 250 ml Milch
  • 375 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 125 g flüssige Butter zum Bestreichen
  • 100g Puderzucker
  • Backpapier
  • Backpinsel
  • Alufolie
  • Küchenhandtuch
 

Dresdner Stollen: Die Zubereitung

1
Der erste Schritt findet bereits einen Tag vor dem Backen statt. Hierzu die Rosinen, Korinthen, Mandeln, sowie das Zitronat und Orangeat mit Rum übergießen. Die Mischung über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
2
Am nächsten Tag kann mit dem Backen begonnen werden. Das Mehl in eine grosse Schüssel geben. Die frische Hefe mit der vorher lauwarm aufgewärmten Milch vermischen, etwas Zucker hinzugeben und das Ganze gründlich verrühren.
3
Sollte sich die Butter nicht in einem weichen Zustand befinden, kann sie für einige Sekunden in die Mikrowelle gestellt, und anschliessend von Hand durchgeknetet werden. Jetzt kann sie zusammen mit der Hefemischung und dem restlichen Zucker zum Mehl hinzugefügt werden.
4
Die Mischung in der grossen Schüssel mit einem Knethaken bearbeiten, bis sich aus der Masse ein glatter Teig bildet.
5
Diesen Teig mit einem Küchenhandtuch zugedecken, und an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.
6
Nach Ablauf der Zeit können die Früchte und Nüsse unter den Teig gehoben werden. Die Mischung nochmals gut durchkneten und eine weitere halbe Stunde gehen lassen.
7
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben.
8
Den Teig zu einem Rechteck ausrollen, und zu der typischen Stollenform zusammenrollen. Den geformten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Alufolie bedecken, und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
9
Jetzt kann der Dresdner Stollen endlich in den Ofen. Dort etwa zehn Minuten backen, dann den Ofen auf 180 Grad herunterdrehen, und etwa 40 Minuten weiterbacken lassen. Nach einigen Backtipps variiert die Backzeit für Christstollen etwas, aber diese Zeit ist ein guter Mittelwert.
10
Die restlichen 125 g Butter zerlassen, und den Stollen mit dieser bestreichen. Sofort mit Puderzucker bestäuben, damit er besser haftet.
11
Der Christstollen hält sich eine Weile, und kann in Alufolie aufbewahrt werden. Am besten schmeckt er aber natürlich frisch und duftend.
  Zubereitungszeit: 240 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

3 Meinungen

  1. “ Am besten schmeckt er aber natürlich frisch und duftend“ ? Jedes andere Rezept, das man im Internet findet, und das meiste davon generationenalte Familienrezepte, verlangt, dass der Stollen reift, von 4-8 Wochen ist alles zu finden, einzig frisch wird er NIE gegessen.

  2. Ja Gabriela, da geb ich dir völlig Recht!! Ich backe gerade einen Christstollen und dieser wird auch mindestens 14 Tage in Alu Folie gewickelt kühl gelagert! Ich verstehe nicht wie man einen Christstollen sofort essen kann… da hat sich doch noch nichts entfalten können!

  3. Ich schließe ich mich meiner Vorrednerin Gabriela an – wirklich ein schlimmer Fauxpas, der von wenig Ahnung zeugt.
    Und noch etwas: Sicherlich ergibt dieses Rezept einen wohlschmeckenden Stollen. Aber im Originalrezept gehören auch Rindertalg und Bittere Mandeln dazu. Wenn solche Zutaten heute auch schwer erhältlich sind, kann man sie nicht einfach weglassen und dann großmundig von „Original Dresdner Stollen“ reden.

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