Die Walpurgisnacht oder Beltane

Beltane ist nach Ostara das zweite Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest. Wie alle heidnischen Feste geht es auf vorchristliche Zeit zurück. Gefeiert werden das Erwachen der Natur, die Jugend und die Zeit der Neuanfänge allgemein. Beltane gilt oft als höchster Feiertag der Hexen. Er liegt genau zwischen der Frühlings-Tagundnachtgleiche (Ostara) und der Sommersonnenwende (oder Mittsommer) und bedeutet „Fest der strahlenden Sonne“.

Die besser bekannte Walpurgisnacht als Einleitung des Maifeiertags entspricht im Groben dem Beltane-Fest. Hexen sollen in dieser Nacht auf Besen zu ihren Tanzplätzen, besonders dem Blocksberg (dem Brocken im Harz) fliegen und in den Mai tanzen. Seit dem Zeitalter der Hexenverfolgung wurde von Seiten der Christen außerdem eine Teufelsverehrung und Vereinigung mit dem Teufel unterstellt.

Für die Kelten sollen an diesem Tag die Grenzen zwischen unserer Welt und der sogenannten „Anderswelt“ mit ihren Feen und anderen mythischen Wesen. Der heute noch bekannte Maibaum stammt vermutlich aus keltischen Zeiten, in denen die Häuser und Stelle zu Beltane mit frischem Grün geschmückt wurden.

Zu den traditionellen Bräuchen am 1.Mai bzw. in der Nacht davor gehören die heute noch verbreiteten Maifeuer, der Tanz in den Mai und der Maibaum. Der Sprung über das Feuer sollte den Schutz der Götter bescheren. Sprang ein Paar gemeinsam über das Feuer, galt es als verlobt.

Wicca feiern an Beltane die Vereinigung von „Gott“ und „Göttin“. Genau ein halbes Jahr von Samhain, dem Totenfest, entfernt, ist es das Fest des Lebens, der Sonne und der Freude.

6 Meinungen

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    Miriam

  2. In den heidnischen Kulturen war es üblich, alljährlich Dämonen, Hexen und böse Geister zu vertreiben. Das geschah in Mitteleuropa besonders während der Walpurgisnacht, weil man glaubte, dass dann die verderbliche Macht der vermeintlich bösen Wesen ihren Höhepunkt erreicht hätte. So hieß diese Vertreibung böser Mächte zum Beispiel in Tirol „Verbrennen der Hexen“. Dazu wurde gerufen „Hexe, fliehe, fliehe von hier, oder schlecht ergeht es dir“ (Nachzulesen bei Frazer, Der Goldene Zweig). Die Walpurgisnacht war also durchaus kein spaßiges Volksfest, sondern hatte einen ernsten Hintergrund, nämlich die Angst der Menschen vor dem Bösen. Ich glaube diese Angst besteht heute noch, auch wenn sie sich anders äußert.

  3. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diesen Punkt nicht gibt.

  4. Nunja suchen muss man ja nicht unbedingt danach. Das suchen vernichtet am Ende nur die Lust. aber wenn man besonders tief in uns Frauen ist, ist das manchmal ja besonders anregend. Vielleicht ist das einfach der A-Punkt. Aber ich finde es reicht wenn man den G-Punkt kennt und weiß wo der Kitzler ist 🙂

  5. Bettina Schneider

    Also ich gehe auch stark davon aus, dass so eine Art „allround“-Punkt gibt. Ich würde nur sagen, dass der nicht bei jeder Frau an der selben Stelle sitzt?“

    Was meint ihr?

  6. der entscheidende Punkt ist weder „A“ noch „G“ Punkt. Der sogenannte „H“Punkt ist das non plus ultra in Sachen erfüllter Sex! „H“steht hier gleichbedeutend für Hirn ,das sich gemeinhin im Gehirn befindet und unser größtes Geschlechtsteil darstellt wenn es um Lust geht!

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