Der Gott in den Naturreligionen

Der Gott wird im Neuheidentum oder Wicca zugleich als Gefährte der Göttin gesehen. Er verkörpert das aktive Prinzip in der Natur, das Yang und die Macht des Verstandes. Meist wird er als gehörnter Gott dargestellt, wodurch die fälschliche Assoziation mit dem Satanismus nahe gelegt wird. Die Hörner werden allerdings oft eher als Symbole für die zu- und abnehmenden Monde gesehen. (Hexen oder Wicca glauben nicht an den Teufel oder Satan, dieser geht auf das des Christentums zurück.)

So wie die Göttin den Mond repräsentiert, stellt der Gott die Sonne dar mit seiner Kraft und Wärme. Er wird als Kämpfer und Jäger aber auch als liebevoller Gefährte gesehen.

Der Leben und Sterben des männlichen Gotts ist eng mit dem Jahreskreis der Hexen verbunden. Zu Yule wird er geboren und entwickelt sich mit Beginn des Jahres zum jungen Mann, der zu Ostara auf seine Geliebte trifft, mit der er an Beltane Hochzeit feiert. An diesem Tag vereinigen sich Gott und Göttin. An Litha oder Mittsommer steht der Gott im Höhepunkt seiner Kraft. Wie in der Natur nimmt seine Energie ab diesem Fest ab. Zu Lughnasad/Lammas stirbt der Gott den Opfertod. Zu Yule wird der neue Gott geboren und der Kreislauf beginnt erneut.

Es gibt unzählige bekannte männliche Gottheiten in den verschiedenen Glaubenssystemen wie zum Beispiel den griechischen Gott Zeus, den römischen und griechischen Gott Apollo, den ägyptischen Gott Osiris, den nordischen Gott Thor oder den römischen Liebesgott Amor. Im Wicca existieren keine Vorschriften, die eine Verehrung bestimmter Götter vorschreibt, sodass sich jeder Anhänger dieser Religion seine Lieblings-Gottheiten aussuchen kann. Die meisten Hexen sehen die verschiedenen Götter ohnehin als verschiedene Verkörperungen eines einzigen Prinzips an.

5 Meinungen

  1. Naturreligionen sind zumeist polytheistisch und daher tolerant. Im Monotheismus, wo ein eifersüchtiger Gott über seine Alleinherrschaft wacht, kann es eine solche Toleranz nicht geben.

  2. Das hört sich sehr lecker an. Es macht sicher viel Spaß mit der Familie zu kochen an den Festtagen. Allerdings ist ein festliches Dinner in einem edlen restaurant auch nicht zu verachten.

  3. Das klingt sehr einladend, wenn ich auch die Sultaninen aus dem Salat rauslassen und etwas weniger fettige Zutaten verwenden würde. Aber das Weihnachtsessen wird damit sicher ein Erfolg.

  4. Hmmm, klingt köstlich.
    Wer für´s Anrichten noch das i-Tüpfelchen sucht, sollte sich die schönen Melamin Schüsseln von ZAK!Designs mal anschauen. Das Auge isst ja bekanntlich mit 😉

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