Die Prinzessin von Montpensier: historisches Liebesdrama

Der authentische Kostümfilm „Die Prinzessin von Montpensier“ (Originaltitel: „La princesse de Montpensier“) spielt vor dem Hintergrund des französischen Konfessionskriegs zwischen Katholiken und Hugenotten im 16. Jahrhundert.

Regisseur Bertrand Tavernier erzählt in dem Liebesfilm die Geschichte von Marie de Mézières (Mélanie Thierry). Sie ist unsterblich in den Herzog Henri de Guise (Gaspard Ulliel) verliebt. Henri liebt Marie, allerdings soll sein Bruder sie heiraten.

Sie ist ihm ebenfalls nicht abgeneigt, doch ihr Vater, der Marquis de Mézières (Philippe Magan) löst das Bündnis und verspricht Marie aus Machtüberlegungen dem Fürsten Philippe de Montpensier (Grégoires Leprince-Ringuet), der sie ebenfalls liebt. Widerwillig heiratet Marie den Fürsten, der kurz nach der Hochzeitsnacht in den Kampf gegen die Hugenotten zieht.

Die Prinzessin von Montpensier: Verrückt nach Mary in historischem Gewand

Um Marie auf eine Zukunft am Hofe vorzubereiten, beauftragt Philippe seinen Mentor François de Chabannes (Lambert Wilson). Dieser unterrichtet sie in Sprache und Poetik und verliert dabei sein Herz an Marie.

Das lässt Marie kalt, hängt sie doch Henri nach. Philippe wird nach seiner Rückkehr rasend vor Eifersucht, muss er nun mit zwei Männern um Maries Gunst kämpfen. Die drei Männer buhlen um die Prinzessin von Montpensier und bekommen noch den ein oder anderen Mitspieler.

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Novelle „La Princesse De Montpensier“ als Vorlage für den Liebesfilm

1662 erschien die Erzählung „Die Prinzessin von Montpensier“ von Marie-Madeleine Pioche de la Vergne, bekannt unter dem Namen Madame de la Fayettes. Er wurde zunächst anonym veröffentlicht und spielt in einem früheren Jahrhundert. Die adelige Schriftstellerin wählte wohl bewusst einen anderen Namen. Zu damaligen Zeiten war es gefährlich, Insiderinformationen vom Königshof unter eigenem Namen unter die Leute zu bringen. Die Autorin verwischte ihre Spuren, indem sie die Handlung in die Zeit von Karl IX. setzte und den historischen Persönlichkeiten die fiktiven Figuren Marie de Mézières und François de Chabannes hinzufügte. Ihr Werk soll von der Affäre von Henrietta, der Gattin von Louis XIV., mit dem Comte de Guiche handeln.

Der französische Regisseur Bertrand Tavernier („In the Electric Mist“), bekannt für seine sozialkritischen Dramen, hat den geschichtsträchtigen Stoff mit aufwändigen Kostümen, historischen Kulissen und blutigen Schlachtszenen pompös inszeniert. Zu sehen ist „Die Prinzessin von Montpensier“ ab dem 27. Oktober 2011.

Zur offiziellen Webseite von „Die Prinzessin von Montpensier“ gelangen Sie hier (frz.).

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