Die neue Mercedes A-Klasse im Genfer Autosalon 2012

Die neue Mercedes A-Klasse gehörte zu den absoluten Highlights auf dem Genfer Autosalon 2012. „Sie ist neu bis ins letzte Detail. Diese Chance, mit einem weißen Blatt Papier zu beginnen, gibt es in der Autoentwicklung nicht oft,“ erklärt Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars. Recht hat er, war doch die bisherige A-Klasse ein eher hoch bauender Minivan. Das neue Mercedes Modell kommt jedoch als klassischer Schrägheck-Kompaktwagen und trifft nun auf seine Premium-Rivalen Lexus CT200h und BMW 1er. Zwei weitere Konkurrenten, der neue Audi A3 und der genauso neue Volvo V40 debütierten ebenfalls am Genfer See.

A-Klasse: A wie always on

Um mit dem Rentnerimage der alten A-Klasse zu brechen, zielten die Stuttgarter Entwickler darauf ab, die neue primär aus Digital Natives bestehende Zielgruppe anzusprechen. Und wie bekommt man jene, die ständig online sind, in die neue Mercedes A-Klasse? Man erlaubt ihnen auch hier, „always on“ zu sein. Zu diesem Zweck kann das Apple iPhone schon mit dem Basis-Entertainmentsystem verbunden werden. Fast alle Funktionen des Smart Phones stehen dann zur Verfügung, gesteuert wird der Sicherheit wegen über den Druck und Drehknopf auf der Mittelkonsole. Wer also auf Facebook seinen gegenwärtigen Standort posten will, kann das tun, ohne sein iPhone in die Hand nehmen zu müssen.

Neue Mercedes A-Klasse ausschließlich als Viertürer zu haben

Dass die neue Mercedes A-Klasse auch Apples virtuelle Assistentin Siri integriert, wurde uns noch vor der offiziellen Vorstellung auf dem Genfer Autosalon 2012 beim Bloggerevent „Hunting the new A-Class“ ebenfalls anschaulich dargelegt. Hier gab es zur Einstimmung noch einen Blick auf das Concept A Class zu werfen, dessen ebenfalls ausführlich erklärtes Design zum allergrößten Teil ins Serienmodell floss. Die wesentlichen Abweichungen sind der massentauglichere Innenraum, der in Aufbau – und Reinigung – deutliche einfachere Kühlergrill und die Türenanzahl: Standen den Passagieren bei der Studie noch zwei Türen zur Verfügung, sind es in der Serie vier.

Mercedes-Benz spart nicht an der Sicherheitsausstattung

Die neue Mercedes A-Klasse glänzt als einziger Wagen im Segment serienmäßig mit radarbasierter Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, was das Risiko eines Auffahrunfalls senkt. Der „Collision Prevent Assist“ macht optisch und akustisch auf festgestellte Hindernisse aufmerksam und bereitet den Bremsassistenten auf eine möglichst punktgenaue Bremsung vor. Stets an Bord ist zudem der „Attention Assist“, während unter anderem gegen Aufpreis das aus der S-Klasse bekannte Pre-Safe verfügbar ist. Bei kritischer Längs- und Querbeschleunigung, aber auch bei Intervention gewisser Assistenzfeatures strafft es  im W 176 die Gurte reversibel, schließt Seitenscheiben sowie Schiebedach bei zuviel Querdynamik und verstellt den vollelektrischen Memory-Beifahrersitz in eine für die Rückhaltesysteme ideale Position.

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