Die Fussball WM 2011: Das Betreuerteam der deutschen Nationalmannschaft der Frauen

Eine kennen Sie alle, sie ist schließlich der Kopf der gesamten Mannschaft, da sie als Trainerin maßgeblich in der Verantwortung steht: Silvia Neid schickt sich an, den dritten WM-Titel in Folge zu gewinnen und sich spätestens damit unsterblich zu machen. Sie hat alle sieben großen Titel der Nationalmannschaft maßgeblich mitgestaltet: bis 1996 als Spielerin, direkt im Anschluss an diese Karriere zunächst als Co-Trainerin von Tina Theune-Meyer und seit 2005 als Cheftrainerin. Silvia Neid wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und war 2010 FIFA Welttrainerin des Jahres. Mit ihrem taktischen Verständnis galt sie immer wieder auch als potentielle Trainerin einer deutschen Ligamannschaft. Erstmals aber soll die Fussball WM 2011 gewonnen werden. Was danach ist – man wird sehen.

Die weiteren Verantwortlichen der deutschen Frauen-Elf bei der Fussball WM 2011

  • Seit 2005 immer an Neids Seite ist Ulrike Ballweg. Als Spielerin nur mäßig erfolgreich (einmal Teilnahme am DFB-Pokalfinale), hat sie augenscheinlich großen Anteil an der erfolgreichen Arbeit Neids. Seit 2008 ist sie außerdem für die U23 verantwortlich. Das nennt man dann wohl Personalpolitik aus einem Guss.
  • Der weibliche Bierhoff heißt Doris Fitschen und war zu ihrer aktiven Karriere ungleich erfolgreicher, als es der Manger der Männer-Elf ist. Doris Fitschen wurde zwar nie Weltmeisterin, dafür gewann sie aber viermal den EM-Titel, drei deutsche Meisterschaften und Pokalsiege. Seit 2001 ist sie für das Marketing der Frauennationalmannschaft zuständig, seit 2008 leitet sie diese Abteilung, zielgerichtet zur Fussball WM 2011 und zählt damit zum direkten Führungskreis der Neidschen Truppe.
  • Als Spieler nie wirlich erfolgreich, ist Michael Fuchs als Torwarttrainer für Angerer und Co. zuständig. Zuvor in Nürnberg, trainiert er seit 2007 die deutschen Damen.
  • Und zuletzt bleibt noch Dr. Norbert Stein, der Konditionstrainer. Seit 2003 verdient er beim DFB sein Geld, mit den deutschen Frauen hat er direkt bereits seit fünf Jahren zu tun.

Harmonie vor der großen Aufgabe

Sieht man Berichte über Neids Team und über die Mannschaft oder liest man Äußerungen der Beteiligten, dann scheint sehr deutlich zu werden, dass das Team wirklich gut miteinander arbeitet, großes Vertrauen und Respekt herrscht – ähnlich wie bei den Männern. OK-Chefin Steffi Jones tut noch das Ihrige zu einer ruhigen und entspannten Vorbereitung der Mannschaft bei. Wollen wir alle hoffen, dass es ein erfolgreiches Ende nimmt.

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