Die Facebook Chronik für Fanseiten: Was hat sich geändert?

Nachdem Facebook die Chronik für die Privatprofile freigegeben hat, präsentieren sich jetzt auch Fanseiten in dem gleichen Look and Feel wie die Profile der Nutzer. Facebook schafft damit einheitliche Profile für jeden Nutzer. Die neuen Fanseiten für Unternehmen bringen eine ganze Reihe Veränderungen mit sich, die auch eine ganz neue Interaktion mit den Nutzern zulassen. Hier ein Überblick über die Facebook Chronik für Fanseiten und die neuen Features, die darin enthalten sind.

Facebook Chronik für Fanseiten: Die Änderungen im Überblick

1

Titelbild für die eigene Fanseite

Die Facebook Chronik für Fanseiten bringt die Möglichkeit mit, ein Titelbild für eine Seite zu definieren. Dafür wurden sowohl auf den privaten Profilen als auch auf Fanseiten immer sogenannte Profilbanner genutzt. Für die Nutzung dieser Titelbilder gibt es allerdings ein paar Einschränkungen. So dürfen keine direkten Kontaktinformationen oder auch Auspreisungen auf dem Titelbild zu sehen sein. Die Auflösung des Titelbildes sollte 851×315 Pixel betragen. Facebook setzt beim Setzen des Bildes in der Timeline wieder eine Kompression ein. Diese Kompression kann unter Umständen zu unschönen Verpixelungen führen.

2

Quadratisches Profilbild benötigt

Für die Facebook Chronik für Fanseiten wird ein neues quadratisches Profilbild benötigt. Es sollte im Idealfall eine Auflösung von 180×180 Pixel haben. Eine Auflösung von 32×32 Pixeln reicht aber ebenfalls bereits aus.

3

Kein Welcome Tab mehr möglich

Bisher war es möglich, ein Welcome Tab zu definieren, welches unterschiedliche Inhalte für Fans- und Nichtfans anzeigte. Mit der neuen Optik entfällt diese Möglichkeit. Über ein Workaround lassen sich Welcome Tabs zwar zumindest von externen Internetseiten ermöglichen, allerdings ist das eher weniger sinnvoll. Für Anzeigenkunden von Facebook ist es jedoch möglich, innerhalb von Anzeigen auf Facebook ein Landing Tab zu definieren, auf dem ein möglicher Kunde beim Klicken der Anzeige landet.

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Apps und Tabs unter dem Titelbild

Die Apps und Tabs sind ab sofort nicht mehr links in einer separaten Leiste, sondern direkt unter dem Headerbild zu finden. Die Seiten und Apps sind als Tabs angeordnet. Bei der Einrichtung der Seiten sollten dabei die wichtigsten drei Apps und Seiten ausgewählt werden, die unter dem Titelbild sichtbar sind. Um das zu machen gibt es eine „Bearbeiten“ Schaltfläche bei den Apps und Tabs. Die Icons für die Tabs sind bei den neuen Fanseiten etwas breiter.

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Wichtige Inhalte hervorheben und oben fixieren

Zwei wichtige Änderungen sind in die Inhaltsverwaltung der Fanseiten mit eingeflossen. Zum Einen lassen sich ab sofort Beiträge oben fixieren und zum Anderen hervorheben. Beim Fixieren werden Beiträge am oberen Ende der Timeline gehalten. Dieses Anpinnen gilt dabei für sieben Tage. Beim Hervorheben werden Beiträge in voller Breite der Timeline dargestellt. Auch das Datum einzelner Beiträge lässt sich ändern. Die Vorschaubilder haben eine Größe von 100×118 Pixel.

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Admin-Panel gibt optimalen Überblick

Mit dem Admin-Panel bringt Facebook die Statistiken in eine kompakte statistische Übersicht, in der die Daten der Seite übersichtlich dargestellt werden. So gibt es Auskunft über neue „Gefällt mir“-Angaben, eine Übersicht über die aktuellen Nachrichten, sowie ein Aktivitätenprotokoll auf das zugegriffen werden kann. Über den Button „Publikum erweitern“ lassen sich Freunde auf die eigene Seite einladen. Das Admin-Panel kann von den Administratoren jederzeit ausgeblendet werden.

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Nachrichten können empfangen werden

Die neuen Facebook Seiten bringen eine wichtige Neuerung in der Nutzerinteraktion mit. Ab sofort können nicht mehr nur Aktualisierungen an die Fans geschickt werden, sondern die Fans können auch Nachrichten an die Betreiber der Seite senden. Das eröffnet die Möglichkeit, Facebook auch als Support Kanal zu nutzen. Die Option für private Nachrichten kann in den Admineinstellungen ausgeschalten werden.

8

Beiträge von Freunden werden bevorzugt

Wenn ein Nutzer die Facebook Seite eines Unternehmens oder einer Gemeinschaft besucht, werden die Beiträge der eigenen Freunde bevorzugt angezeigt. Das bedeutet, dass die Fanseite für jeden Nutzer anders aussieht. Das bringt den Vorteil mit sich, dass Nutzer mehr relevante Inhalte für sich sehen.

9

Moderation von Nutzerbeiträgen möglich

Ähnlich wie es schon bei Blogs möglich ist können Sie auch Nutzerbeiträge auf der Facebook Fanseite moderieren. Die Beiträge müssen dabei von den Admins freigeschalten werden. Auf diese Weise lassen sich sogenannte Shitstorms verhindern.

10

Eigene Geschichte darstellbar

Der Kern der Timeline ist natürlich die Darstellung der Geschichte. Mit der neuen Timeline lässt sich die Unternehmensgeschichte bis hin zur Gründung darstellen. Auf diese Art schaffen Sie eine gute Übersicht für den Endkunden. Die Beiträge müssen dabei einfach richtig datiert werden.
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