Die besten John Hughes Filme: Die 80er in einer Zeitkapsel

John Hughes mag 2009 verstorben sein, doch seine Filme leben weiter – und das nicht nur für die Kinder der 80er, die mit seinen Figuren aufgewachsen sind: Auch neue Generationen können sich mit ihnen identifizieren. Denn John Hughes verstand es sowohl im Regiestuhl als auch hinter der Schreibmaschine seine Filme mit einem Humor aber auch mit einer Tragik auszustatten, die man durchaus generationsübergreifend nennen kann. Spätestens durch die häufige Erwähnung der John Hughes Klassiker bei neuen Regisseuren wie Kevin Smith sind neue Zuschauer auf die 80er-Blockbuster aufmerksam geworden. Hier sollen einmal die wichtigsten Vertreter des Oeuvres des Regisseurs, der seine Geschichten immer wieder in der fiktiven Stadt Shermer, Illinois anlegte, vorgestellt werden.

John Hughes: Seine besten Filme!

1

Breakfast Club

Zweifellos der bekannteste und wichtigste Film von John Hughes: 1985 erzählte er die Story von einigen völlig verschiedenen Schülern, die gemeinsam den Samstag beim Nachsitzen verbringen müssen. Der schräge Humor, die schwerwiegenden Probleme und die mitreißende Musik (Simple Minds, „Don’t You Forget About Me“) machen den „Breakfast Club“ zu einem echten Klassiker.
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2

Pretty in Pink

John Hughes war dafür bekannt, viele seiner Schauspieler immer wieder zu besetzen. Und so ist Molly Ringwald eines der Gesichter, die am meisten mit den Filmen des Regisseurs (hier allerdings lediglich als Autor tätig) verbunden wird. In „Pretty in Pink“ erzählt er die Geschichte einer Außenseiterin, die sich gegen einen reiche Schnösel (James Spader) durchsetzt, um mit ihrem Traumjungen (Andrew McCarthy) zusammenzukommen.
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3

Ferris macht blau

Matthew Broderick sorgte für Wirbel in der Coming-of-Age-Story, wenn er sich als Ferris Bueller auf clevere und subversive Weise gegen einen dümmlich-despotischen Dekan durchsetzt und mit seinen Freunden einen Tag in Chicago verbringt. Aber auch in dieser anarchischen Geschichte vergisst der Regisseur nicht das dramatische Element, das mit dem Erwachsenwerden einhergeht.
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4

Die Griswold-Filme

Mit der Familie Griswold rund um Chevy Chase und Beverly D’Angelo hat John Hughes einen etwas anderen Weg eingeschlagen: Hier stehen nicht die Probleme von Teenagern im Vordergrund, sondern eben eine völlig chaotische Familie, die sich in jedem der bislang vier Filme („Die schrillen vier auf Achse“, „Hilfe, die Amis kommen“, „Schöne Bescherung“ und „Viva Las Vegas“) im Urlaub befindet. Der Weihnachtsfilm mit Chevy Chase aus dieser Reihe hat sich zu einer Tradition in der winterlichen Jahreszeit entwickelt.
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5

L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn

Eine verschrobene Frankenstein Komödie, mit einem weiteren regulären Schauspieler von Hughes, Anthony Michael Hall, sowie Robert Downey Jr. in jungen Jahren. Den Titelsong „Weird Science“ steuerte übrigens Oingo Boingo bei, die Band des späteren Filmmusik-Komponisten Danny Elfman.
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6

Ist sie nicht wunderbar?

„Some Kind of Wonderful“ ist einer der späteren Teenie-Komödien von John Hughes und weist etliche Parallelen zu „Pretty in Pink“ mit vertauschten Geschlechterrollen auf. Dennoch lohnt sich „Ist sie nicht wunderbar“ allein schon, um einen jungen Eric Stoltz und Lea Thompson (Marty McFlys Mutter aus „Zurück in die Zukunft“) zu erleben.
[youtube Ar_fMzvnuKk&feature=related]

Tipps und Hinweise

  • http://www.imdb.com/name/nm0000455/

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