Die 10 besten Kräuter für den Balkon- und Terrassengarten

In Ihrem Balkon- und Terrassengarten können Sie viele Gartenkräuter anbauen. Wählen Sie die Keime nach Duft oder auch nach Geschmack. Beachten Sie nur, dass Sie nicht Kräuter nebeneinander anbauen, die sich nicht so gut vertragen.

Beispielsweise können Sie einen kleinen Kräutergarten auf der Terrasse anlegen und andere Kräuter in der Küche züchten, besonders die gut duftenden.

Kräuter für den Balkon- und Terassengarten: Die Top 10

1

Estragon

Estragon taucht in ganz großen Kreationen der französischen Küche auf: in Kräuterbutter, Senf, Sauce Béarnaise und Estragon-Essig, an Seezunge, Salat und Geflügel. Sie können die Samen im Frühjahr oder im Herbst aussäen. Die Pflanzen müssen immer wieder durch Teilung des Wurzelstocks oder durch Trieblinge verjüngt werden.

2

Petersilie

Die Petersilie braucht es zum Wachsen sehr hell, sollte aber nicht direkt in die Sonne gestellt werden. Immer erst wieder gießen, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Alle ein bis zwei Wochen müssen Sie dem Gießwasser Flüssigdünger in der angegebenen Menge beigeben.

3

Liebstöckel (Maggikraut)

Auch Liebstöckel soll man erst gießen, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Anders als die Petersilie braucht der Liebstöckel aber die volle Sonne oder einen sehr hellen Platz im Halbschatten. Normal düngen, normaler Erdboden. Staunässe muss mit gelöcherten Töpfen vermieden werden.

4

Kerbel

Kerbel – auch was Feines, das sich gut im Balkon- und Terrassengarten macht. Halbschattig gedeihen lassen, immer für ausreichend Feuchtigkeit sorgen, der Boden ist dabei ganz egal. In einen 8 Zentimeter tiefen Topf passen 20 Korn.

5

Melisse

Die Melisse kann in der Sonne wie im Schatten gut wachsen. Der Boden muss nur feucht sein, es darf sich keine Staunässe bilden. Angewachsene Pflanzen überstehen Trockenphasen gut. Das Aroma der Melisse ist vor der Blüte am intensivsten; ihre Wirkstoffe sind gut gegen Schlafstörungen, Lippenherpes und Herz-, Kreislauf-, Magen-, Darm- und Frauenbeschwerden.

6

Basilikum

Basilikum lässt sich besonders gut in Töpfen heranziehen und ist deshalb mit Leichtigkeit in jeden Balkon- und Terrassengarten aufgenommen. Die Keime werden auf die Blumenerde, die etwas Sand enthalten kann, gelegt, nicht eingebuddelt. Bei viel Sonne im Warmen wächst das Basilikum innerhalb einer Woche heran. Über den Blumentopf gehört eine lichtdurchlässige Abdeckung, damit Vögel und anderes Getier nicht die Keime abgreifen können.

7

Salbei

In der vollen Sonne bei mäßiger Feuchtigkeit wächst Salbei am besten. Sein natürlicher Lebensraum sind trockene Böschungen. Diese Pflanze trägt das Heilen bereits im Namen und darf insofern in keinem Kräutergarten fehlen.

8

Kresse

Kresse sind sehr leicht auch abseits der Terrasse direkt in der Küche angebaut. Es reicht bereits eine feuchte Unterlage, aber eine Blumenbank geht natürlich ebenso. Die Keimlinge müssen gleichmäßig feucht gehalten werden. Bereits nach einer Woche kann man die Köpfe der Kresse sauber abschneiden und essen.

9

Minze

Die Pfefferminze aus dem allseits bekannten Kaugummi direkt auf der eigenen Fensterbank oder im eigenen Kräutergarten, immer bereit für selbst aufgegossenen Pfefferminztee und andere Leckereien. Je mehr Sonne die Minze abbekommt, desto reicher ist das Aroma, das sie entfaltet. Es reicht ein feuchter, nasser Boden.

10

Dill

Dill kennt jeder von Fischgerichten. Für die Aussaat im Blumentopf reichen 20 Korn. Vermeiden Sie Staunässe und lassen Sie den Dill in sonnigen bis halbschattigen Ecken bei guter Feuchtigkeit gedeihen. Ein lockerer, kalkhaltiger Boden eignet sich besser.

Foto: Marina Lohrbach – Fotolia

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