Deutschland im Finale

Gleich zu Spielbeginn merkte man, dass die Türkei nichts zu verlieren hatte. Die Spieler stürmten drauf los und brachten die Abwehr der Deutschen von einer Verlegenheit in die nächste. Besonders Kazim auf dem rechten als auch Ugur auf dem linken Flügel konnten kaum unter Kontrolle gebracht werden. So hatte die deutsche Mannschaft früh nur der Latte zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand geriet. Wenige Minuten später konnte auch sie nicht mehr helfen, der Schuss prallte zurück ins Feld, die Abwehr schlief, Ugur schoss harmlos aufs Tor und ließ Lehmann wie einen krabbelnden Anfänger aussehen.

Anscheinend schien dieser Treffer Deutschland nicht weiter zu beeindrucken und konnte man nach einem herrlichen Flügellauf von Podolski Schweinsteiger gefühlvoll zum 1:1 vollenden. Etwas desillusioniert gingen die Deutschen in die Pause. Nach der Halbzeit wurde das Spiel etwas besser, jedoch sorgte ein minutenlanger Stromausfall für Unruhe. Als die Bilder wieder für alle sichtbar waren, sorgte Miroslav Klose nach einer Flanke von Philipp Lahm für das 2:1 in der 79. Minute.

Doch wiederum bewies die Türkei Nehmerqualitäten und erzielte in der 85. Minute das 2:2 durch Semih. Die Türkei schien oben auf, als letztendlich Philipp Lahm mit dem 3:2 für die Entscheidung sorgte.
Aufstellungen:

Deutschland: Lehmann – A. Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm – Rolfes (46. Frings), Hitzlsperger – Schweinsteiger, Ballack, Podolski – Klose (92. Jansen)

Türkei: Rüstü – Sabri, Gökhan Zan, Mehmet Topal, Hakan – Mehmet Aurelio – Kazim (92. Tümer), Hamit Altintop, Ayhan (81. Mevlüt), Ugur (82. Gökdeniz)- Semih

Tore: 0:1 Ugur (22.), 1:1 Schweinsteiger (26.), 2:1 Klose (79.), 2:2 Semih (86.),3:2 Lahm (90.)

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