Der neue Mercedes CLS 500 im Praxis-Test: Fahrbericht aus Florenz

Der Mercedes CLS 500 geizt nicht mit Reizen. Das iridiumsilberne Exemplar mit Lederausstattung Passion Exklusiv Schwarz/ Porzellan war in der Tat äußerst einladend.

Wer genügend Zeit hat, sollte sich mit den unzähligen elektronischen Funktionen für Sicherheit und Komfort einmal genauer befassen, doch da das Mercedes Coupe auch ohne das Wissen um alle seine erlesenen Innereien ganz hervorragend fährt, durfte der Blick ins dicke Bordbuch vernachlässigt werden.

Einsteigen, alles Wesentliche erklärt sich von selbst. So soll es sein. Das gut ablesbare Navi führt auf gewundene Bergstraßen rund um Florenz, der Fahrbericht soll wohl die Qualitäten des E-Klasse-Derivats abseits geradliniger Autostradas behandeln. Was der CLS Test bereits nach den ersten Kilometern ergab: Der CLS 500 ist agil und wendig wie ein Kleinwagen, jedoch ohne dessen Mangel an Platz und Souveränität.

Mercedes CLS 500 – die Eisenfaust im Samthandschuh

Dem Mercedes CLS 500 Tranigkeit nachzusagen, wäre glatte Lüge und persönliche Beleidigung an Roland Kemmler, der für den Antrieb verantwortlich zeichnete. Der 408 PS und 600 Nm starke Biturbo V8 im CLS 500 ballert beim Beschleunigen derart los, dass es einen nur so in den Sitz presst und der Blick gen Außenspiegel wandert, um nach Flammen aus dem Doppel-Auspuff zu suchen.

Was in diesem Fahrbericht keinesfalls untergehen soll, ist die höchst komfortabel agierende 7 G-Tronic-Automatik, die auch mit Paddles an der Lenksäule zu bedienen ist: Wer den Bleifuss zu Hause lässt, kann sehr schnell fahren, ohne die Drehzahl unangenehm nach oben zu treiben. Bei Tempo 60 lagen gerade einmal 1200 Touren an. Auch das schont die Umwelt, genau wie die elektromechanische Servolenkung: Beide senken den Benzinverbrauch auf durchschnittliche 9,0 Liter pro 100 km, was 210 g CO2/km entspricht.

Fazit vom Fahrbericht: Fahrspaß pur

Was dem Fahrbericht noch fehlt: Ein Wort zur Straßenlage des Mercedes CLS 500. „Unschlagbar“ trifft diese ziemlich gut. Straßenschäden drangen zum Mann am Klavierlack-Lenkrad allerhöchstens kaum merklich durch – schwammig war der CLS 500 aber beileibe nicht.

Mit der äußerst direkten Lenkung (siehe „Weiterführende Links“), dem straffen Fahrwerk und den standfesten Bremsen ließ sich das viertürige Mercedes Coupe der zweiten Generation derart vehement durch die engen Kurven jagen, dass der Beifahrer mehrfach um Gnade bat.

Dabei mussten die Sicherheitssysteme noch nicht einmal eingreifen, die Reserven liegen ganz offensichtlich immens hoch. Die aktiven Sitze sorgten schließlich dafür, dass keiner vom Polster rutschte, während die Klimaautomatik half, die Gemüter trotz der allgegenwärtigen Versuchung des Gaspedals zu kühlen. Abschließend: Ein absolutes Must Have!

Weiterführende Links

Die Lenkung: http://www.hellwig-germany.de/400/b400le1.gif

2 Meinungen

  1. Wow sieht der Hammermäßig aus. Ein Traum. Der Preis ist sicherlich auch ein Traum….

  2. Wow, Optisch ein sehr schönes Auto, was kostet der Spaß?

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