Der neue Audi A6 Avant: Ein Fliegengewicht in seiner Klasse

Ein neuer Audi A6 Avant kennt wie immer nur einen ebenbürtigen Gegner – den BMW 5er Touring. Das ähnlich positionierte T-Modell der Mercedes E-Klasse ist für beide Bayern in Sachen Ladevolumen außer Reichweite: Der 493 cm lange Audi Kombi kann im Grundmaß 565 Liter vorweisen; durch Umklappen der Rücksitzlehnen lässt es sich auf 1.680 Liter steigern. Damit kann eine Familie schon einiges mitnehmen, doch wenn es etwas mehr sein soll, bietet der Benz mit 695 bzw. 1.950 Litern einiges mehr. Wer aber auf Frontantrieb in der Basisversion und Zwangsallrad bei den besseren Motorisierungen sowie einen langen vorderen Überhang steht, ist mit dem neuesten Produkt mit den vier Ringen im Kühlergrill bestens beraten.

Audi setzt massiv auf Leichtbautechnologie

Leichtbautechnologie war bei der Konstruktion des neuen Audi A6 Kombi ein ganz großes Thema – klar, mit weniger Gewicht lässt sich auch massig Sprit einsparen. In diesem setzt der neue A6 Avant tatsächlich Maßstäbe: Seine Karosserie wurde zu etwa 20 Prozent aus Aluminium-Bauteilen gefertigt und legt damit die Messlatte ein Stück höher. Verglichen mit dem Vorgängermodell ließ sich das Gesamtgewicht um bis zu 70 Kilogramm reduzieren, der neue Audi A6 Avant 2.0 TDI bringt leer nur 1.640 Kilogramm auf die Waage. Bimmer und Benz können da mit 1.785 und 1.825 kg nicht mithalten. Die sechs direkt einspritzenden Motoren, zwei Benziner und vier TDI, des A6 Avant mobilisieren zwischen 130 kW (177 PS) und 230 kW (313 PS) und profitieren vom Leichtbau: der A6 2.0 TDI genehmigt sich im Schnitt nur 5,0 Liter Kraftstoff pro 100 km.

Neuer Audi A6 Avant kommt mit vier Getrieben

Der neue A6 Avant läuft entsprechend seiner Motorisierung mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe, mit der dynamischen Siebengang S tronic, mit der stufenlosen multitronic oder mit der komfortablen Achtstufen-tiptronic vom Montageband. Neben dem Frontantrieb ist der permanente Audi quattro Allradantrieb in seiner jüngsten Entwicklungsstufe zu bekommen. Optional sorgt ein Sportdifferenzial für eine flexible Verteiliung der Antriebskraft zwischen den Hinterrädern. Das Fahrdynamiksystem Audi drive select gehört zur Serienausstattung, die neue elektromechanische Servolenkung senkt den Spritverbrauch neben der Leichtbautechnologie deutlich. Bei den Versionen mit Frontantrieb verbessert das Stabilisierungssystem ESP mit elektronischer Quersperre das Handling merklich. Gegen Aufpreis gibt es etwa die Luftfederung adaptive air suspension und kurze Zeit darauf die Dynamiklenkung.

4 Meinungen

  1. Klasse Artikel! Gut geschrieben und die Dinge auf den Punkt gebracht. Auch die Bilder sind 1a. Bitte mehr davon!

    Gruß
    Daniel

  2. Man, der Wagen ist lecker! Das wird mein neuer Traumwagen ;-)) Danke für den Artikel!

  3. Deutsche Autos sind die Besten

    Der neue Audi A6 ist wirklich spitzenklasse! Sollte ich mir mal ne Probefahrt gönnen. Mit deutschen Wagen kann halt keiner mithalten. 😉

  4. Sehr guter Bericht, Danke. Wolte nur anfügen das Aluminium zwar wegen des geringen Gewichts Sprit spart, andererseits die Herstellung von Aluminium aber sehr umweltbelastend ist. Deshalb sollte man das Thema von zwei Standpunkten betrachten.

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