Der goldene Schnitt in der Fotografie: Grundlagen und Anleitung zur Bilddrittelung

Die Fotografie ist eine Kunst, die immer mehr von Amateuren ausgeführt wird. Dies ist vor Allem dadurch möglich gemacht worden, dass heutzutage erschwingliche und dabei hochwertige Kameras den Markt überfluten.

Mit dieser Technik ausgestattet, ist es oft ein Leichtes, hochwertige und interessante Bilder zu schießen. Dabei sollten aber gewisse Dinge beachtet werden, damit das geschossene Foto professionell wirkt. Gewisse Grundlagen, wie zum Beispiel der goldene Schnitt, helfen dem Fotografen bei der Erfassung seines Motivs.

Theorie

Diese Technik wendet man an, um das Motiv lebhafter erscheinen zu lassen, indem man es aus der zentralen Position nimmt und, je nach Belieben, nach recht, links, oben oder unten verschiebt. Dabei stellt der goldene Schnitt ist ein Stilmittel dar, basierend auf Mathematik und Seitenverhältnissen, in der Fotografie auch Zwei-Drittel-Regel genannt, und einer Fibonacci-Folge entsprechend abzuleiten.

Der goldene Schnitt: Was wird benötigt?

  • Kamera mit Rasterfunktion
  • Computer oder Laptop

 

Der goldene Schnitt: So wirds gemacht!

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Rasterfunktion

Im ersten Schritt sollte die Rasterfunktion der Kamera aufgerufen werden, um die nötige Hilfestellung zu nutzen. Dabei sollten auch die anderen Einstellungen, wie zum Beispiel Helligkeit und Schärfe, eingestellt werden.

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Den goldenen Schnitt praktisch umsetzen

Hat man sein Motiv gewählt, so gilt es jetzt, die besagte Technik anzuwenden. Hierbei bedeutet der goldene Schnitt in der praktischen Anwendung, dass das zu fotografierende Gesamtbild gedanklich in 9 Teile aufgeteilt wird. Das zu fotografierende Motiv sollte an einer der vier Schnittpunkte des mittleren Quadrats ausgerichtet werden ausgerichtet werden.

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Wenn das Motiv ausgerichtet ist, so wird nun das Foto geschossen. Bei einer digitalen Kamera kann danach das Resultat überprüft werden. Je nach Zufriedenheit kann erneut ein Foto geschossen werden.

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Im letzten Schritt sollte das geschossene Foto nun auf einen entsprechenden Computer oder Laptop geladen werden, um das Resultat auf einer größeren Fläche zu überprüfen. Hier können gegebenenfalls auch noch Nachbearbeitungen getätigt werden. Nach Bedarf kann dann das fertig gestellte Bild ausgedruckt oder entwickelt werden.

Tipps und Hinweise

  • Am Beispiel eines Bildes mit Motiv und Horizont im Hintergrund lautet die Ausrichtung wie folgt: Motiv im Vordergrund auf eine der vier Schnittpunkte platzieren, den Horizont dabei auf der unteren Geraden ausrichten.
  • Oben im Bild sieht man ein Efeublatt das im oberen linken Quadranten positioniert ist und durch die Brechung des goldenen Schnitts eine Spannung im Bild erzeugt, die dessen Einhalten niemals erbracht hätte. Der goldene Schnitt ist, das wird so gezeigt, kein Maßstab, sondern ein Mittel, mit dem es zu spielen gilt. Wie für alle Stilmittel gilt jedoch: Vor dem Abwandeln msus man sie beherrschen. Viel spaß beim Üben und Ausprobieren.
Schwierigkeitsgrad:  

4 Meinungen

  1. Erst neulich habe ich einen Artikel zum selben Thema verfasst (http://pixeltuner.de/der-goldene-schnitt-in-der-fotografie/). Deine Tipps wären eine wertvolle Bereicherung gewesen!

    Danke für diesen Artikel!

    Lieben Gruß,
    Jonathan

    PS: Falls Link-Setzung nicht erwünscht ist, einfach entfernen.

  2. Wäre eventuell interessant, einmal ein paar Beispiele anhand von echten Fotos, also einem immer gleichen Motiv mit den gleichen Einstellungen zu sehen. Da kann man dann besser eine Meinung bilden und auch diskutieren.

  3. Sehr schöner Artikel,leider nicht immer jedem Fotografen bekannt. Vielleicht sollte man das Ganze wirklich auch nochmal mit Bildmaterial aufzeigen! Gruss aus ParisCarsten

  4. Hmm…

    Was hier gezeigt wird ist wohl eher Rules of third denn der Goldene Schnitt. Das sollte man schon mal unterscheiden. Was ich weiterhin traurig finde ist so einem Artikel eine solch stümperhaftes Beispielbild zu nutzen.

    jedenfalls zeigt das hier mal wieder, dass nicht alle die im Internet was schreiben auch davon Ahnung haben. Aber warum soll es hier anders sein als im richtigem Leben.

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