Den Stammbaum erforschen: Auf den Spuren der Vorfahren

Es ist immer gut zu wissen, wo man herkommt. Falls Sie es aber ganz genau wissen wollen, dann erstellen Sie  doch einfach einen Familienstammbaum, um all Ihre Vorfahren einmal zu ermitteln. Wie das funktioniert und auf was man sich da gefasst machen sollte, hier ein Überblick!

Der Stammbaum: Was ist das überhaupt genau?

Ein Teil der Genealogie ist die Stammbaumerforschung. Der Stammbaum einer Familie stellt grafisch die Abstammung einer Person dar. Wenn Sie nun einen Stammbaum von sich und Ihrer Familie anfertigen wollen, dann werden Sie für diese grafische Darstellung zu dem sogenannten Stammvater oder auch Proband. Doch was bedeutet das? Das bedeutet, dass Sie zentraler Mittelpunkt dieser anzufertigenden Ahnengalerie sind und von Ihnen dabei ausgegangen wird. Direkte Verwandte wie Eltern, Kinder, Geschwister werden berücksichtigt und nur die männliche Linie wird zurückverfolgt.
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Erstellung des Stammbaumes

Zunächst können Sie ja auf eigene Faust in den eigenen Familienstammbüchern von Eltern oder Großeltern etwas herumforschen. Doch falls Sie da schnell an Ihre Grenzen stoßen, bloß nicht verzweifeln, sondern einfach öffentliche Anlaufstellen hinzuziehen. Nicht nur, dass die Recherche besonders zeitaufwändig ist, sondern Sie müssen auch einige offizielle Stellen wie Standesämter, Ortsfamilienbücher oder Kirchenbücher konsultieren. Auch hilfreich sind immer wieder Steuerlisten oder die Foren zur Ahnenforschung im Internet. Die Familienforschung erfährt gerade in den letzten Jahren wieder einen erheblichen Auftrieb. Generell gilt aber, dass man für die Erstellung eines Stammbaumes lieber einen Profi  hinzuziehen sollte, denn der Aufwand für eine solche Ermittlung ist oftmals nicht zu unterschätzen!
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Der Stammbaum: Die grafische Darstellung

Hat man mittels der aufwändigen Recherchen nun erfolgreich alle Ur-Ahnen und Ur-Ur-Ahnen ermittelt, so stellt man diese in einer Baumform grafisch dar (funktioniert auch mit Softwarelösungen), daher auch der Name dieser Nachforschungen. Die sogenannte Wurzel des Stammbaumes ist dabei der Stammvater oder auch Proband. Auf den vielen Verästelungen des Baumes befinden sich nun je nach Verwandtschaftsgrad, die Kinder und andere Verwandte. Bei gleichrangigen Personen wird der Ältere immer links von dem Jüngeren platziert. Es gibt verschiedene Darstellungsmöglichkeiten solcher Grafiken: Stammbäume, die die weiblichen Nachkommen mit einbeziehen, Stammbäume, die nur die Personen mit gleichem Nachnamen berücksichtigen und die häufigste Variante, dass nur eine Stammlinie (jede Generation nur eine Linie bis zum Probanden) verfolgt.
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