Demenz gehört zu den Krankheiten, die vorwiegend ältere Menschen betrifft, ab dem 65. Bis 70. Lebensjahr können die ersten Symptome auftreten. Je älter die Menschen werden, umso mehr kann eine Demenzerkrankung das Gehirn schädigen. Fast 30 Prozent der über 90-Jährigen sind davon betroffen.
Der Krankheitsverlauf bei Demenz ist typisch. Langsam und stetig nimmt die Intensität der Symptome zu bis hin zu schweren Persönlichkeitsveränderungen. Meist wird der Patient schwerst pflegebedürftig. Im stark fortgeschrittenen Stadium, das meist mit dem Verlust lebensnotwendiger Fähigkeiten einhergeht, ist der Patient bei allem auf Hilfe angewiesen. Letztendlich führt die Krankheit jedoch zum Tod. Grob lässt sich der Krankheitsverlauf bei Demenz in drei wichtige Demenz Stadien unterteilen:
Krankheitsverlauf bei Demenz: Die einzelnen Stadien
Die Prä-Demenz
Diese Fähigkeiten lassen schleichend nach. Gewohnte Tätigkeiten gehen auf einmal nicht mehr so von der Hand. Typisch dabei ist, dass Dinge verlegt werden, Termine vergessen werden und die Orientierung in nicht ganz vertrauter Umgebung schwer fällt oder sogar ganz verloren geht.
Viele an Demenz Erkrankte verlieren ihren inneren Halt und dadurch werden häufig Ängste ausgelöst, was nicht zuletzt auch dadurch hervorgerufen wird, dass die Kranken ihren geistigen Abbau sehr wohl erkennen.
Das Früh- und Mittelstadium
Jetzt kommt es häufiger auch zu feinmotorischen Störungen. Schreiben, malen oder Knöpfe schließen werden zu einer großen Herausforderung, manchmal zu einem unüberwindlichen Hindernis. In diesen Demenz Stadien ist der Kranke meist noch in der Lage, sich selbst zu versorgen, braucht aber immer mehr Hilfeleistung.
