Wie bringe ich meinem Kind das Naseputzen bei?

Einem Kind das Naseputzen beibringen zu müssen, ist für manche Eltern eine wahre Geduldsprobe. Kinder können das ganze Jahr über an grippalen Infekten leiden. Dazu gehört auch der Schnupfen, der in der Regel häufiger auftreten kann. Allerdings putzen die Kleinen meistens nicht von sich aus die Nase, lieber lassen sie diese laufen oder ziehen sie hoch. Beides ist unschön und deshalb sind Sie als Eltern gefragt, um ihrem Kind das Naseputzen beizubringen. Unter einigen Tipps ist der Hygiene wegen einer sehr bedeutend. Benutzen Sie keine Stofftaschentücher, um Ihrem Sprössling die Nase zu putzen. In diesen können sich leichter die Viren anhäufen, da diese mehrmals verwendet werden und die Kinder sie bei sich tragen. Besser sind die Einwegtaschentücher, aber auch diese Bitte nur einmalig verwenden. Damit Sie Ihrem Kind das Naseputzen beibringen können, lesen Sie hier weiter und befolgen Sie weitere Tipps dazu.

Ihrem Kind das Naseputzen beibringen: Was wird benötigt?

  • Papiertaschentücher
  • weiche Wattestäbchen

 

Ihrem Kind das Naseputzen beibringen: So wirds gemacht!

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Schon bei Babys muss die Nase gereinigt werden

Säuglinge können sich die Nase noch nicht selbst schnäuzen, daher ist es wichtig, dass Sie das Naseputzen mit in die tägliche Pflege einbeziehen. Um ein ungestörtes Durchatmen durch die Nase vom Baby zu garantieren, sollten Sie regelmäßig den Schleim und die Staubpartikel entfernen. Dazu können und dürfen Sie in der Babynase, achtsam und sorgfältig, mit einem weichen Wattestäbchen in drehenden Bewegungen, die Nasenreinigung vornehmen.

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Gesundheitlich gesehen ist das Naseputzen nicht unwichtig

Eine laufende Nase ist nicht nur unangenehm und unschön, sie kann auch weitere gesundheitliche Folgen mitsichbringen. Deshalb sollten Sie so früh wie möglich Ihrem Kind das Naseputzen beibringen, damit aus einem harmlosen Schnupfen keine Mittelohrentzündung entsteht. Eine freie Nase kann so etwas meistens verhindern.

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Eine Selbstreinigung der Nase können Sie mithilfe von Nasensprays bewirken. Achten Sie bei den Nasensprays allerdings darauf, dass diese aus einer Kochsalzlösung bestehen. Die Nasenschleimhäute werden dadurch befeuchtet.

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In schlimmen Fällen können für wenige Tage abschwellende Nasensprays verwendet werden. Aber dazu sollten Sie Ihren Kinderarzt um Rat fragen, ob dies überhaupt notwendig ist, da diese Art von Nasensprays die Nasenschleimhaut verletzen kann.

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Trockenübungen sind sinnvoll und hilfreich

Versuchen Sie auf spielerische Art und Weise Ihrem Kind das Putzen der Nase beizubringen. Wählen Sie einen Zeitpunkt aus, wo es keinen Schnupfen hat. Hierzu machen Sie ein kleines Wettspiel mit Wattebäuschen oder dergleichen. Und so gehen Sie dabei vor:

  1. Setzten Sie sich neben Ihr Kind und geben Sie sich selbst und ihm jeweils zwei Wattebällchen in die Hand.
  2. Nun erklären oder machen Sie ihm vor, wie das Wettspiel funktioniert.
  3. Halten Sie sich dabei erst das rechte Nasenloch zu und pusten Sie durch die Nase das Wattebällchen über eine vorbereitete Ziellinie auf dem Tisch.
  4. Lassen Sie es Ihr Kind versuchen. Klappt es, kann das Spiel beginnen.
  5. Gewonnen hat derjenige, der als Erster mit beiden Nasenlöchern zwei Wattebäuchen über das Ziel gepustet hat.

Sie werden sehen, wie viel Spaß es dem Kleinen macht und gleichzeitig erlernt es bei dieser Trockenübung das Schnäuzen.

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Viele Menschen putzen die Nase falsch

Um eine Mittelohrentzündung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung zu verhindern, ist es wichtig zu wissen, dass jedes Nasenloch getrennt geputzt werden sollte. Schnauft Ihr Kind dagegen beide Nasenlöcher zusammen, können Bakterien nicht nur rausgeschnäuzt werden, sondern es besteht auch die Gefahr, dass die Viren aus dem Nasen- und Rachenraum in die Ohrtrompete sowie Nasennebenhöhlen gelangen. Ihr Kind soll sich beim Nasenputzen immer jeweils ein Nasenloch zuhalten. Somit schnäuzt es sich eher gesund und nicht noch mehr krank.

Tipps und Hinweise

  • Geben Sie Ihrem Kind nur Papiertaschentücher und lassen Sie es nur einmal hinein schnäuzen.
  • Lustig bedruckte Taschentücher können einen Anreiz für Ihr Kind sein.
  • Seien Sie bei der Reinigung einer Babynase sehr vorsichtig, da Sie leicht die Nasenhöhle verletzen können.
  • Benutzte Taschentücher in einem geschlossenen Mülleimer entsorgen, der mit einer Plastiktüte ausgestattet ist.
  • Lassen Sie Ihr Kind die Nasenlöcher immer einzeln schnäuzen.

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