Deadpool Sonderband 2: Deadpool Corps – Rezension

Einer muss das Universum ja retten

Das Mutliversum ist in Gefahr und es scheint so, als könne nur Deadpool die Situation retten. Dazu benötigt er aber die Unterstützung seiner jeweiligen Augaben aus den Mutliversum. Im Verlauf der Geschichte sucht er alle Deadpools auf um ein Team zu gründen. Dafür reist Wade in die jeweilige Dimension um sein anderes ich für die Mission zu gewinnen. Natürlich ist dabei jeder Charakter abgefahrener als der andere. So kommt er zum Beispiel Lady Deadpool gerade noch rechtzeitig zu Hilfe um sie vor General America zu retten, der alles andere als begeistert ist Wade Wilson wieder zu sehen. Die letzte Begegnung zwischen den beiden hat General America nämlich seinen Arm gekostet. In einer anderen Dimension ist Wilson ein Hund, der bei Tierversuchen unsterblich wurde und im Zirkus auftreten muss. Mit Abstand am lustigsten fand ich Kid Deadpool, der gemeinsam mit andern Kindern auf Xaviers X-Men Schule ist. Wilson ist natürlich der große Störenfried in der Klasse und keiner will mit ihm befreundet sein, weder Logan aka Wolverine noch Scott Summers. Davon lässt sich Kid Deadpool aber nicht abhalten und macht sich dadurch mehr als unbeliebt. Auch der alternative Professor X war zum schießen komisch, da er scharf auf Emma Frost ist und sich deshalb sogar ein Toupet aufsetzt. Alles in allem ist Wilsons Reise durch die Dimensionen voll gestopft mit schrägem Humor und lustigen Alternativen zu den bekannten Helden aus X-Men.

Wiedersehen mit seinem Schöpfer

In Deadpool Sonderband 2 gibt es ein Wiedersehen mit Autor Victor Gischler (Der Söldner mit der großen Klappe) und Deadpool-Ko-Schöpfer Rob Liefeld die beide eine sehr gelungene Arbeit abliefern. An den insgesamt 5 Ausgaben waren aber auch weitere Zeichner beteiligt, die in der Vergangenheit ebenfalls einige Erfahrung mit Deadpool sammeln konnten. Somit stimmt neben der humorvollen Story auch die künstlerische Seite in diesem Band.

Fazit

Wie gewohnt stimmt auch im Deadpool Corps der Humor und die alternativ Deadpools sind wirklich toll gemacht. Leser, die noch keine Berührungspunkte mit dem Antihelden hatte, sollte aber mit einem andern Band starten, denn dafür gibt es zu viele Anspielungen und Verweise auf vorausgegangene Geschichten. Sicherlich gibt es wie von Panini gewohnt den passenden Verweis oder eine kurze Erklärung bei den entsprechen Anspielungen, jedoch kann man die Verweise nur in vollem Maße genießen, wenn man die anderen Bände gelesen hat. Ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und wie das Deadpool Corp die Mutliversen retten will. Ob der Sonderband 2 Deadpool Corps unbedingt nötig ist um die weitere Story zu verstehen wird sich zeigen.

Deadpool Sonderband 2: Deadpool Corps von Victor Gischler und Rob Liefeld im Softcover mit 124 Seiten erscheint bei Panini Comics. Preis: 14,95 Euro

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