Das Rabenorakel

Die Handlung ist schnell erzählt:

Schloss Falkenhorst und seine Bewohner atmen auf, denn Herzog Friedbert und sein tot geglaubter Sohn Ludovico sind wieder da. Ludovico allerdings nicht lange, denn der Herzog hat beschlossen, ihn zu seiner eigenen Sicherheit nach Faucas, zu König Falk in die Lehre zu schicken. Der Herzogssohn soll lernen, ein guter Herrscher zu werden. Schließlich ist er auserkoren, einmal den Thron des Fürsten von der Rabenburg zu besteigen. Und Marius, seine Freundin Xenia, Hofnarr Golo und die hochwohlgeborenen Raben sollen ihm dabei helfen. Aber so einfach ist das nicht. Die Reise ist beschwerlich und gefährlich. Manch einer verschwindet spurlos, andere werden gefangen genommen, flüchten spektakulär, werden verfolgt und kommen doch noch glücklich in Faucas an. Doch da geht die Geschichte erst richtig los, denn die Freunde bemerken schnell, dass irgendetwas ganz und gar nicht so ist wie es sein sollte, denn hier hat ein mächtiger Magier das Sagen…

Ein gelungener historischer Roman. Der Autor erreicht mit seiner Phantasie und dem spannenden Erzählstrang nicht nur die Zielgruppe der jugendlichen Leser, sondern auch Erwachsene, die sich in ihrer literarisch genützten Freizeit immer noch gerne mit Hexen, Zauberern und Hofnarren umgeben.

Schade, dass die Trilogie hier ein Ende hat. Aber vielleicht überlegt Fortunato es sich ja doch noch einmal anders.

„Das Rabenorakel" von Fortunato ist gebunden, hat über 550 Seiten und ist im Frühjahr 2008 im Baumhaus Verlag erschienen.

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