Das Haus der Dämonen – Horrorhaus mit Gruselgarantie

Kyle Campbell leidet an Krebs. Die Finanzierung der Behandlung ist kostspielig, was zu einem Umzug in ein preiswerteres Haus für die Familie Campbell führt. Schon bald nach dem Einzug beginnt Sohn Kyle merkwürdige Dinge zu sehen, die erst einmal als halluzinogene Nebenwirkungen der Medikamente gedeutet werden. Doch nach und nach beginnen auch die anderen Familienmitglieder, gruselige Begegnungen zu haben.

Schleichender Terror im Haus der Dämonen

Da es sich bei dem Haus – wie in Gruselfilmen so üblich – um ein altes Bestattungsunternehmen handelt, in dem nebenher noch Séancen und noch unangenehmeres durchgeführt wurden, drängt sich der Verdacht auf, dass das Haus selbst für den zunehmenden Horror sorgt.

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Eine Frage muss im Zusammenhang mit Filmen wie dem „Haus der Dämonen“ gestellt werden: Wenn die Historie eines Hauses ständig und überall für dermaßen große Schwierigkeiten sorgt, warum ziehen die Bewohner nicht aus und lassen diese Häuser abreißen?

Das Haus der Dämonen folgt alten Gruselfilm-Traditionen

Ganz klar bezieht sich Regisseur Peter Cornwell auf eine ganze Reihe von traditionsreichen Genrefilmen. „The Shining“, „Amityville Horror“, „Poltergeist“… spontan fallen einem viele Filme ein, in denen die relativ absurde Historie der Wohnstatt als Ursprung übernatürlicher Phänomene herhalten muss. Spätestens wenn Elias Koteas als Priester, der sich um die geisterhaften Machenschaften kümmern soll, fällt dem Zuschauer zudem auch noch „Der Exorzist“ ein, der ja heute einer der Gruselklassiker im Bereich Kino ist.

The Haunting in Connecticut“, so der englische Titel, bietet aber auf dieser Ebene soliden Grusel, der glücklicherweise ohne viele blutige und eklige Momente auskommt. Somit bedeutet er, wie einige Filme der letzten Zeit, eine Rückbesinnung auf klassische Motive des Genres. Suspense ist bei „Das Haus der Dämonen“, der am 02. Juli 2009 in Deutschland seinen Kinostart hat, wichtiger als billige Schockeffekte.

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