Dampfgartopf benutzen: Anleitung und Tipps zum schonenden Kochen

Dampfgartopf: Die Vorteile

Generell ist Dampfgaren schonender als das herkömmliche Kochen im Topf. Zusäzlich bleibt der Eigengeschmack besser erhalten, d.h. natürlich auch, dass weder Salz noch Fett als Geschmacksträger  in Übermaßen nötig sind. Das ist gut für die Figur und darüber hinaus gesund, da Salz Wasser im Körper bindet und Fett nun mal leider auch fett macht.

Und auch Nährwerte und Mineralien bleiben besser erhalten, das Essen ist gesünder, weil weniger Verkochungsrisiko entsteht. So haben Tests gezeigt, dass der Brokkoli, der in Dampf gegart wurde, etwa 50 Prozent mehr Vitamin C enthält, als Brokkoli, der klassisch gegart wurde. Auch Paprika verliert demnach rund 45 Prozent mehr an Mineralstoffen und Spurenelementen, wenn sie in Wasser gekocht wird. Ein weiteres Argument für den Dampfgartopf: Die Zeitersparnis, da keine entstandene Hitze durch den Deckel entfliehen kann, das wiederum führt zu Energieersparnis und einer besseren Umweltbilanz. Wasserersparnis kommt mit dazu – ist ja logisch, man dampft und kocht nicht und da der Deckel geschlossen ist verdampft auch weniger Wasser.

Die Farbe des Gemüses wird teilweise verstärkt, was zumindest hübsch aussieht und die Augen essen ja bekanntlich mit.

Dampfgartopf benutzen: Was wird benötigt?

  • Ein Dampfgartopf, evt. anfangs zum Üben ein Kleinerer
  • frisches Gemüse nach Lust und Laune

 

Dampfgartopf benutzen: So wirds gemacht!

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Oft gibt es heute Glassichtfenster durch die man im wahrsten Sinne bessere Durchsicht hat. Der Deckel hat normalerweise zwei Ventile. Ein Permanentventil und ein Sicherheitsventil. Das Permanentventil regelt den fortwährenden Druckausgleich und verringert den Dampfaustritt. Der kleine Kolben im Ventil wird durch den auftretenden Dampf geliftet und daher kann er durch die oberen Öffnungen im Ventil entweichen. Die Hitze im Topf bleibt dennoch erhalten und deshalb wird auch die Kochzeit reduziert. Das zweite Ventil ist das Sicherheitsventil mit gleichen Eigenschaften. Am Deckelrand befindet sich Ring aus Silikon damit alles schön dicht am Topfrand verschlossen bleibt.

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Anpassung der Garzeiten beachten: So brauchen Karotten oder Kartoffeln z.B. am längsten, Fisch hingegen ist am schnellsten fertig. Die Zutaten könne nach Jahreszeit und Lust verändert werden, sollten aber wie beschrieben ungefähr die gleich Konsistenz haben oder größentechnisch dementsprechende zugeschnitten werden – d.h. hartes Gemüse kleiner schneiden als weiches, welches man nicht so lang garen würde. Mit dieser Vorgehensweise haben alle Zutaten ungefähr dieselbe Garzeit. Am Anfang das Garen vielleicht mit einfacheren Gerichten üben und nicht zu viele Zutaten auf einmal verwenden, dann hat man bald raus, was wie lang braucht. Fett nur in Maßen verwenden und dann nur möglichst hochwertiges Öl, z.B. kalt gepresstes extra natives Olivenöl.

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Auch ein Dampfgartopf ist, mit Ausnahme des normal vorhandenen Silikonrings, spülmaschinentauglich. Nach dem Kochen und vor der Reinigung sollte der Topf erst abkühlen. Also den heißen Topf keinesfalls mit kaltem Wasser vorwaschen, denn das kann zu Wellen im Topfboden führen. Am sanftesten ist die Handreinigung mit einem weichen Lappen, also wenn es nicht sein muss: Hände weg von beschichteten Schwämmen, die nur im Notfall benutzen! Durch die Antihaftbeschichtung lässt sich der Topf leicht reinigen und schrubben ist unnötig.

  Zeitaufwand: 30 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

2 Meinungen

  1. Grundsätzlich bedeutet das schonende Kochen und Garen mit Dampf stets, dass die Nährstoffe in einem größeren Maße erhalten bleiben, wenn man das Gericht auf den Teller bekommt. Ich habe persönlich insbesondere mit meinen Eltern die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen diese Art der Zubereitung häufig als bekömmlicher erachten.

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