Kategorie: Damenmode
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Kaum zu glauben – aber ein renommierter Hotelier führt seine Mitarbeiter – hauptsächlich Frauen – wie Aktien. Klaus Kobjoll hat 2003 den sogenannten Mitarbeiter-Aktienindex (MAX) in seinem vier-Sterne Hotel „Schindlerhof“ eingeführt. Die 74 Angestellten stellen sich jeden Monat ihrem fallenden oder steigendem Kurs. Am Ende eines Monats müssen sie sich anhand von 18 Kriterien selbst beurteilen. Vorgesetzte kontrollieren das Ergebnis. Die Top 30 werden dann von der Hotelleitung veröffentlicht. Dazu fließen diese Bewertungenin den TIX ein – den Teamindex. Hat eine Angestellte schlechte „Aktienwerte“, fällt der Wert des ganzen Teams. Mehr Druck geht wohl kaum.
Vor sechs Jahren vereinbarten die Spitzenverbänder der deutschen Wirtschaft und die damalige Bundesregierung, Frauen systematisch in Spitzenpositionen zu fördern. Das Ergebnis heute de facto gleich null. Es sind zwar zwei Prozent mehr Frauen in Führungspositionen – aber leider nur auf unteren Ebenen. Es ist wohl auch in Deutschland Zeit für Gesetze a la Norwegen – wo bis Ende des Jahres 40 Prozent der Aufsichtsräte in börsennotierten Unternehmen weiblich sein müssen.
Wer mit Hilfe der Schönheitschirurgie sein Ich optimieren will, den locken immer öfter Beauty-OP-Reisen zum Schnäppchenpreis ins Ausland. Es klingt auch zu verlockend. In Osteueropa oder gar Südafrika Urlaub machen und dann noch vergleichsweise preiswert geliftet und gestrafft nach Hause kommen? Wer das plant, der sollte doppelt hinsehen, denn sonst sieht er unter Umständen bald ganz schön alt aus.
Dieser Titel ist mehr für mich als nur eine gelungene Überschrift – er begleitet mich schon eine geraume Weile. Inzwischen müssen es 8 Jahre sein.
Er verspricht soviel – und sagt doch nichts weiter.
Wie lange soll man wirklich warten auf ein Irgendwann?
Ist es unserem Herzen überhaupt möglich – zu warten?
Und warte ich denn eigentlich noch?
Der Frauengipfel gründet einen Fonds für Gründerinnen in Afrika. Begonnen wird in Tansania, um ehemaligen Beschneiderinnen mit Mikrokrediten eine neue Existenz zu ermöglichen. Dies beschlossen über 1.000 Frauen aus 95 Ländern am letzten Wochenende in Berlin. Beim „Davos“ der Frauen ging es nicht primär um politische Botschaften, sondern um handfestes Vernetzen und eben auch handfestes Handeln, wie der Fonds beweist.
Seit gestern tagt in Berlin der Weltfrauengipfel. Einberufen hat ihn die Irene Navidad, Präsidentin von „Global Summit of Women“ – einem weltweiten Netzwerk für Führungsfrauen. Über 1.000 Frauen aus 95 Ländern nehmen teil – unter anderem auch die deutschen Ministerinnen Frau von der Leyen und . Wieczorek-Zeul. Hauptthema des Gipfels: Schluß mit dem Jammern; handeln und die Wirtschaftsmacht der Frauen nutzen.
… sagen große Konzernvorstände wie zum Beispiel Daimler-Chrysler und Toyota. In ihren Vorstandsetagen sind keine Frauen – nur 20 beziehungsweise 25 Männer. Doch generell eroberten sich die Frauen im Vergleich zu 2004 immerhin 23 Vorstandsposten mehr. Wie es anders geht zeigt zum Beispiel der nicht gerade unbedeutende norwegische Konzern Statoil. Zehn Direktoren leiten den Ölriesen – davon sind fünf Frauen.
Kommt eine Patientin mit Fotos diverser Nackmodelle zum Chirurgen und sagt: So ein Pärchen Brüste hätte ich auch gerne. Mach mal, Doc! Kein Witz. Das Ergebnis dieses falschen Verständnisses von plastisch-ästhetischer Chirurgie ist ein Rechtsstreit, von dem eine Signalwirkung ausgehen könnte.
Die Weiber tun sich schwer mit dem Geld. Sie investieren wenig in Aktien – nur jede 4. Frau in Deutschland nutzt diesen Weg zur Geldvermehrung. Aber- wenn sie es tun, sind sie im Durchschnitt besser als die Jungs. Die Verlage haben die Frauen entdeckt und produzieren jetzt spezielle Frauenfinanzletter.
Was wie ein altmodischer Kalenderblattspruch klingt, ist das Ergebnis einer aktuellen wissenschaftlichen Studie. Frauen, die sich mögen, altern weniger schnell als diejenigen, die verbissen gegen jedes Fältchen kämpfen. Meinen Beobachtungen zufolge trifft diese These der Universität Texas mitten ins Schwarze.
