Karrierebremser – ein merkwürdiges Gespann

Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hat jetzt durch vier Autorinnen in dem Buch „Frauen an der Spitze“ zusammengetragen, was Frauen in ihrem Weiterkommen hemmt – und zwar erstmals auf einer umfassenden und repräsentativen Datenbasis. Erstaunliches stellte sich heraus. Ältere, traditionelle Unternehmen, solche, die einer Kammer angehören und diejenigen, die Betriebs- und Personalräte haben – hier entwickelt sich für Frauen gar nichts. Tja, ein Wink mit dem Zaunpfahl an so unterschiedliche Organisationen wie die IHKs und die Gewerkschaften. Das ist schon ein sehr spannendes Gespann

Einen ausführlichen Bericht zu dem Buch gibt es in der Süddeutschen von Doris Näger.

3 Meinungen

  1. Solange ihr bis zu 15 kilo in 4 Wochen abnehmen wollt oder einen auf Schrothkur und Fasten macht,um Männern zu gefallen und euren Marktpreis auf dem Heiratsmarkt nach oben zu treiben,solange seid euer eigener Karriere-Brems-Dienst:Jammern und nichts aktiv verändern wollen.Ihr Heul-Susen!!!!GLAUBT IHR ETWA GERMANBLOGS WIRD…von Frauen gemacht&regiert??? Nice princess,your’re dreaming…

  2. Ich fände ein Gesetz wäre genau die falsche Reaktion. Ich bin auch angesichts dieser Zahlen der Meinung, dass sich das selbst regulieren muss. Ein Arbeitgeber sollte einstellen dürfen, wen er will. Wer lieber Männer in den Führungspositionen seiner Firma bevorzugt, der hat auch mit den Unzulänglichkeiten der Männer zu kämpfen. Frau oder Mann in einer Führungsposition – beides hat Vor- und Nachteile. Wieso soll denn immer gleich der Staat eingreifen? Ich für meinen Teil würde jedenfalls keinen Posten haben wollen, den ich nur bekomme, weil es eine „Frauen in Führungspositionen-Quote“ gibt, sondern nur meiner Kompetenz wegen.

  3. @Katy: Liebe Katy, was heisst hier „ihr“? Du? Ich? Es geht ja nicht um Gejammer, es geht auch nicht um Diätenwahn – es gibt genug qualifizierte Frauen, die nicht durch die berühmte „gläsernbe Decke“ kommen. Dafür gibt es ziemlich viele Gründe – aber es liegt bestimmt nicht nur an den Frauen@Chi: Ein Quotierungsgesetz hat im öffentlichen Dienst und in der Politik sehr viel in Bewegung gebracht. Der Staat hat die Aufgabe, die Gleichstellung von Mann und Frau zu gewährleisten. Kommt diese in der privaten Wirtschaft nicht an, muß er regulierend eingreifen. Das macht er beim Umweltschutz und bei der Steuerpolitik auch. Die Wirtschaft hat sich vor Jahren selbst verpflichtet, in Bezug auf die Frauen einiges zu verändern – es tut sich aber nichts. Die Lösung kann ja nicht sein, weiter zuschauen. Davon ändert sich nichts. Andere Länder haben mit enntsprechenden Gesetzen gute Erfahrungen – warum nicht darauf zurückgreifen?

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