Coronavirus in den USA: Mehr als 100.000 Tote befürchtet

Wie US-Präsident Donald Trump während einer Pressekonferenz mitteilte, könnte das Virus in den USA bis zu 100.000 Menschenleben kosten. Andere Quellen sprechen sogar von bis zu 200.000 Opfern. Präsident Trump hat als Folge die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie im Land um einen Monat verlängert.

Höhepunkt der Fallzahlen in zwei Wochen erwartet

Während des Pressebriefings äußerte Trump, dass der Höhepunkt an Todesopfern in ungefähr 14 Tagen erwartet wird. Dabei ist mit Millionen von Infizierten zu rechnen, zurzeit sind es über 160.000. Damit sind mehr US-Amerikaner infiziert als in China oder Italien. Beide Länder hatten bisher die größte Anzahl an Infizierten zu verzeichnen.

Zuvor hatten Ärzte aus dem Beraterstab des Weißen Hauses verlautbart, das in den USA mit 160.000 oder sogar 200.000 Toten als Folge des Coronavirus zu rechnen ist. Andere Prognosen gingen zwischenzeitlich sogar von bis zu einer Million Toten aus, sollten gar keine Maßnahmen gegen COVID-19 ergriffen werden.

Aus diesem Grund hat Präsident Trump die Gültigkeit der Verhaltensrichtlinien in Bezug auf das Virus bis zum 30. April verlängert. Dazu gehört das „Social distancing“, das Abstandhalten in der Öffentlichkeit als wichtigstes Mittel bei der Bekämpfung des Virus.

2,2 Billionen-Dollar-Hilfspaket

Nachdem das Ausmaß der Corona-Epidemie in den USA bekannt wurde, hat der US-Kongress bereits letzte Woche ein Hilfspaket für die Wirtschaft in Höhe von über zwei Millionen US-Dollar bewilligt. Laut US-Präsident Trump handelt es sich um das größte wirtschaftliche Hilfspaket in der Geschichte des Landes. Die Gelder sollen Arbeitern, Familien und Firmen im Land zugute kommen, die besonders unter der Corona-Krise im Land leiden.

Angesichts der Verschärfung der Situation hatte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Oppositionsführerin Nancy Pelosi bereits vor der Abstimmung erklärt, dass eventuell noch mehr Kapital zur Bewältigung der Krise benötigt wird.

Zuvor hatte Trumps Republikanische Partei tagelang mit der Opposition um den Krisen-Etat gestritten. Jetzt stimmte auch das Repräsentantenhaus für das Gesetz – und damit für die Bewilligung der Gelder.

Über 3.000 Tote

Am Montag wurden in den USA mehr als 3.000 Coronavirus-Tote gezählt. Die Zahl beinhaltet 540 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden, der höchsten Anzahl an Opfern an einem Tag.

New York City ist zurzeit die am stärksten betroffene Region, mit 914 Toten.

Bildnachweis: Pixabay, 4925210, iXimus

Eine Meinung

  1. Naja, ich meine da sieht man, was man davon hat, wenn man jahrelang das Gesundheitssystem totspart…zwar sollen laut Trump alle kostenlos behandelt werden, die Corona haben, nur ob das so umsetzbar ist, bezweifle ich…

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