Buick Regal 2011: Der umgelabelte Opel Insignia

Der Buick Regal wird aufmerksamen Beobachtern irgendwie bekannt vorkommen – und richtig, an sich handelt es sich um einen umgelabelten Opel Insignia. Dieses Verfahren, auch als Badge Engineering bekannt, perfektionierten die Autohersteller spätestens in den 60er-Jahren: GM, Ford, Chrysler und der undurchsichtige Wust britischer Produzenten hatten es alsbald drauf, aus einer Karosserie mehrere Modelle für unterschiedliche Tochtermarken zu entwickeln.

Dass Buick den Zuschlag bekam, den Opel Mittelklasse-Wagen zu vermarkten, ist angesichts alter Tradition auch nicht weiter verwunderlich: Importierte Opel-Modelle wurden bereits vor 40 Jahren in den USA als Buick verkauft. Und auch schon vor 40 Jahren trugen die Buick-Sportversionen das Suffix „GS“. Einen Buick Regal GS wie heutzutage gab es indes nicht.

Buick Regal GS ist kein Insignia OPC

Der aktuelle Buick Regal GS glänzt also mit Sportlichkeit – die freilich auch deutschen Ursprungs ist: GS ist aber nicht OPC. Der Insignia OPC mit dem 2.8-l-V6-Turbo und 325 PS sorgt hier nicht für unbändigen Vorwärtsdrang.

Stattdessen werkelt ein ebenfalls aufgeblasener Benziner unter der Haube mit drei Portholes pro Seite. Der Zweiliter-Reihenvierer mobilisiert 258 PS und 400 Nm Drehmoment, genug, um die Limousine mit den charakteristischen Auspuff-Einfassungen in weniger als sieben Sekunden auf 100 km/h zu bringen. Diese glänzenden Umrahmungen finden sich auch an der Front wieder: Am dynamischen Buick Regal-Modell sitzen die in Form von großvolumigen Lufteinlässen wie beim Opel OPC vertikal unter den Scheinwerfern und sorgen für ein wenig Tuning-Look.

Schalten und Schalten lassen im Buick Regal

Dass der Buick Regal sich auch als Buick Regal GS in den Staaten anständig verkaufen dürfte, sollte nicht zuletzt Anteil an der Getriebeauswahl haben:  Im Dezember 2010 kündigte Opel an, den Insignia OPC nun auch mit Automatik auszuliefern. Na, klingelt's? Doch zunächst ist nur ein Sechsgang-Getriebe verfügbar. Doch ein solches Stick Shift hat immerhin ein sehr sportliches Image. Das in drei Stufen einstellbare Flexride-Fahrwerk gibt es ebenfalls, genau wie ein Auswahl 19- und 20-Zoll-Felgen. Bemerkenswert ist zudem, wie gut das Buick Trishield-Emblem in die hintere Chromspange passt.

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