Buick Verano: Setzt nicht nur auf Sicherheit und Komfort

Wer meint, der Buick Verano sieht aus wie ein Opel Astra mit Stufenheck – ja, das darf man so ungestraft sagen. Tatsächlich liegt dem Verano die Delta-II-Plattform zugrunde, die er sich mit dem Chevrolet Cruze und dem Opel Astra teilt. Beschwerden – Designklau – darob sind aber nicht statthaft, gehören Buick und Opel schließlich beide zum selben Mutterkonzern General Motors.

Und Badge Engineering, auch wenn es bei dem auf der diesjährigen Detroit Motorshow vorgestelltem Buick Modell nicht ganz zutrifft, ist für alle amerikanischen Autohersteller und den VW-Konzern nichts Unübliches.

Buick Verano – Länge läuft

Der Buick Verano überragt seine Stiefgeschwister mit einer Außenlänge von 467 Zentimeter beachtlich; der Radstand von 268 Zentimeter bleibt allerdings unverändert. Vom Längenzuwachs profitiert vor allem der Kofferraum, der nun satte 430 Liter Gepäck aufnimmt. An Bord vom Kompaktwagen wird mit zehn Airbags nicht nur auf Sicherheit, sondern mit einem – oho – optionalen beheizbaren Lenkrad auch auf Komfort geachtet. Gestalterisch setzt der Verano den charakteristischen Buick-Wasserfallgrill und die sogenannten Portholes in den vorderen Kotflügeln stimmig um. Das Interieur des Buick Verano wurde zum größten Teil dem aktuellen Opel Astra entliehen, der auch die Sicke an der Flanke beigetragen haben dürfte.

Jetzt auf der Detroit Motorshow, im Oktober beim Händler

Den Buick Verano befeuert ein E85-verträglicher 2,4-Liter-Benzinmotor, der seine Leistung von 177 PS über eine Sechsstufen-Automatik an die Vorderräder weitergibt. Damit soll der Deutsch-Amerikaner den Sprint von 0 auf 100 km/h in acht Sekunden bewerkstelligen und im Schnitt 7,6 l/100 km verbrauchen. Später soll ein deutlich stärkerer Zwoliter-Turbo das Motorenangebot nach oben ausbauen.
Ab Oktober 2011 soll der Verano in die Autohäuser rollen. Anfangs allerdings nur in den USA und in China, ähnlich wie beim vom Opel Insignia abgeleiteten Buick Lucerne. Dass der Buick nach Deutschland kommt, ist angesichts der Astra-Verwandschaft und der Ablehnung von Stufenhecks in der Kompaktklasse unwahrscheinlich. Zu besichtigen ist er auf der Detroit Motorshow noch bis zum 23. Januar 2011.

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