Bretagne: Ein Streifzug durch die bretonische Küche

Die Bretagne ist Gegend der Fischer und Bauern und ihre Küche zeigt sich bodenständig, einfach und frisch. Doch wer grobes Bauernessen erwartet, denkt falsch. In der Bretagne werden die bekanntesten Spezialitäten der französischen Küche produziert: Das Meer liefert frischen Fisch, die besten Austern, Jakobsmuscheln und weitere Meeresfrüchte.

Doch neben der Bedeutung des Fischfangs und seiner Produkte, hat ebenfalls die keltische Tradition der Viehzüchter sowie tierische Produkte eine zentrale Bedeutung für die Küche der Bretagne. Neben Fleisch spielen auch Milchprodukte eine wichtige Rolle. Zwar ist die Bretagne nicht unbedingt für ihren Käse bekannt, doch gesalzene Butter und Erzeugnisse aus Buttermilch sind typisch für die Region.

Bretonische Küche

Das bretonische Nationalgericht „Kig ha fa rz“ versinnbildlicht die einfache Küche der Bretagne. Es handelt sich um einen Eintopf aus Schweine- und Rindfleisch, Gemüse, Kartoffeln und (Buch-) Weizengrieß. Doch geht auch süß: Der auch in Deutschland allgegenwärtige Crêpe hat seine Heimat in der Bretagne. Den dünnen Pfannkuchen gibt es in zahlreichen Crêperien, meist mit einem süßen Belag. Beliebt ist auch die herzhafte Variante Galette aus Buchweizenmehl, die mit Schinken, Käse und Ei gefüllt ist.

Natürlich kommen in der Bretagne flüssige Spezialitäten nicht zu kurz. Apfelbäume gedeihen hier prächtig, so dass Produkte aus dem goldenen Saft überall anzutreffen sind. Ein typisch bretonisches Getränk ist der Cidre, ein schäumender Apfelwein. Doch hat die französische Variante kaum etwas mit der deutschen gemein.

Eine kulinarische Reise in Bretagne ist also auf jeden Fall empfehlenswert, denn nirgendwo sonst in Frankreich warten ein derart reichhaltiges und frisches Angebot auf Erkundung!

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