Box Office USA (29.09.-01.10.06)

Am vergangenen Wochenende hatten zumindest die Studiobosse von Sony und Buena Vista Grund zum Durchatmen, da ihre Filme gute bis sehr gute Ergebnisse einfuhren. Auf dem ersten Platz landete diese Woche der von Sony produzierte Animationsspaß Open Season, der unter dem Titel Jagdfieber ab dem 9. November in Deutschland anläuft. Die Story um einen vorlauten Elch, der einen als Haustier gehaltenen Grizzlybär in die freie Wildbahn mitnimmt, kam sehr gut an: $23 Mio. konnte der Film einspielen.

Buena Vistas Küstenwächter Kevin Costner und Ashton Kutcher sprangen nicht nur ins kalte Wasser sondern auch auf Platz zwei der Kinocharts. The Guardian spülte gute $18 Mio. in die Kinokassen – das beste Ergebnis für Costner seit Waterworld (1995)! Der Film von Andrew Davis (Collateral Damage; Alarmstufe:Rot) startet bei uns am 19. Oktober.

Platz drei belegt der letztwöchige Anarcho-Hit Jackass:Number Two. Freunde des schlechten Geschmacks scheint es en masse zu geben: stramme $14 Mio. konnte der Stunt-Chaoten-Streifen in seiner zweiten Woche einnehmen, damit steht die $12 Mio.-Produktion (12 Mille wofür eigentlich?) insgesamt bei $51 Mio.

MGMs Neueinsteiger School for Scoundrels vermochte hingegen nicht zu überzeugen: nur $9 Mio konnte die Komödie von Todd Philips (Starsky & Hutch; Road Trip) einspielen, was diese Woche nur für den vierten Platz reichte. Billy Bob Thornton spielt eine der Hauptrollen, konnte die Kritiker aber nur zu mäßigen Reviews hinreißen. Einen deutschen Starttermin hat der Film noch nicht.

Die Top 5 werden diese Woche von Ronny Yus Fearless mit Jet Li vervollständigt. Knappe $5 Mio. hat der Martial Arts-Streifen eingebracht und kommt damit insgesamt auf gute – aber nicht allzu berauschende – $18 Mio.

Ein kleiner kurzer Blick auf die weiteren Plätze: Vin Diesels Gridiron Gang (Platz 6) steht bei soliden $33 Mio. Edward Norton zauberte mit The Illusionist (Platz 7) bisher sehr gute $31 Mio in die Kassen der Yari Film Group – nur knappe $17 Mio. hat der Film gekostet. Die Flyboys (Platz 8) legen hingegen eine Bruchlandung nach der anderen hin: nach 2 Wochen kommt der Film auf gerade einmal $10 Mio. – stattliche $60 Mio. durfte Regisseur Tony Bill hingegen verpulvern.

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