Berliner Currywurst: das Rezept zur Wurst

Die Berliner Currywurst ist des Haupststädters erklärtes Lieblingsgericht und ist als solches an so gut wie jeder Ecke für wenig Geld zu haben, auch wenn sich verschiedene Imbisse in Ost (Konnopke's Imbiss) und West (Krasselt's Imbiss und Curry 36) als Vorreiter bei den Anbietern herauskristallisiert haben. Mittlerweile gibt es auch das Currywurst-Museum, in dem man sich nicht nur über die bewegte Geschichte (und die damit verbundenen Ansprüche an die Erfindung) sowie die unterschiedlichsten Rezepte informieren kann, auch Probeessen kann man hier. Wer nun aber eine originale Berliner Currywurst auch zu Hause machen möchte, sollte den Curry-Ketchup lieber im Schrank lassen und sich selbst an den Herd stellen, um die leckere Sauce zuzubereiten.

Berliner Currywurst: Die Zutatenliste

Zutaten für Berliner Currywurst

  • Brühwurst (Schinkenwurst, Bockwurst, Tofuwurst)
  • 200 g Tomatenmark
  • 500 ml Wasser
  • Variante: 175 g Apfelmus oder 3 Äpfel
  • Edelsüß-Paprika
 

  • Currypulver
  • Variante: Chilipulver
  • Salz
  • Zucker
  • Variante: Worcestershiresauce

 

Berliner Currywurst: Die Zubereitung

1

Wurst

Die Wurst ist natürlich das Herzstück des Gerichts: Man nimmt hierfür normalerweise eine Brühwurst, aber auch eine Schinkenwurst oder eine Bockwurst machen sich gut, allesamt mit und ohne Pelle zu haben. Wer es lieber vegetarisch mag, greift gerne zur Tofuwurst, die dann allerdings auch etwas schärfer gewürzt werden kann.

2

Braten

Die Berliner Currywurst wird in viel Fett gebraten, kommt aber nicht in die Fritteuse. Man brät sie einfach in einer Pfanne und verwendet eine Menge Öl, damit sie nicht anbrennt oder platzt.

3

Sauce

Wie wichtig die richtige Soße für die Berliner Currywurst ist, erkennt man daran, dass so gut wie jeder Imbiss sein eigenes Rezept dafür hat, während Curry-Ketchup aus der Flasche verpönt ist. In ihrer Grundstruktur besteht sie in erster Linie aus Tomatenmark und Wasser, oftmals wird sie mit Apfelmus, Apfelsaft, Worcestershiresauce oder ähnlichem verfeinert.

4

Kochen

200 Gramm Tomatenmark wird mit 500 Milliliter Wasser verrührt und kurz aufgekocht. Möchte man der Sauce einen süß-sauren Touch geben, kann man noch 175 Gramm Apfelmus oder drei pürierte Äpfel vor dem Aufkochen hinzugeben.

5

Verfeinern

Die Möglichkeiten, die Sauce zu verfeinern sind schier unendlich: Man kann die klassischen Gewürze direkt in die Sauce geben, ebenso wie Zucker, Salz, Chilipulver oder die eben erwähnte Worcestershiresauce und alles je nach Geschmack.

6

Gewürze

Klassischerweise wird die Currywurst in kleine Stücke geschnitten und mit Paprikapulver (meistens edelsüß) und Currypulver bestreut. Nachdem die Sauce über die Wurst gegeben wurde, werden noch einmal die Gewürze darüber gegeben.

Tipps und Hinweise

  • Wenn der direkte Kontakt mit den Gewürzen nicht angenehm ist, sollte die Sauce bereits vorgewürzt werden.
  • Um in die Richtige Stimmung zu kommen kann man vor dem Verzehr einen Ausflug ins Currywurst Museum unternehmen.
  Zubereitungszeit: 5 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

2 Meinungen

  1. Sehr informative Seite zum Thema Currywurst. Vor allem die Anregungen für die verschiedenen Zubereitungsarten für die Curry-Sauce gefallen mir sehr gut.

  2. Es lohnt sich auch einmal die hier erwähnte essbare Physalis im eigenen Garten oder auf dem Balkon anzubauen. Eine frische ausgereifte Physalis ist kein Vergleich zu den im Handel angebotenen Früchten. Ich habe das dieses Jahr selber probiert: http://hinterhofgarten.blogspot.com/2011/09/physalis-die-andenbeere.html

    Die Physalis ist allerdings nicht winterhart.

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