Fruchtbarkeitsrituale: Mit Magie schwanger werden

In Abhängigkeit vom kulturellen Hintergund existieren verschiedene esoterische Fruchtbarkeitsrituale bzw. -zeremonien, denen unter Umständen magische Kräfte nachgesagt werden. Bei den meisten Verfahren wird eine Verbindung zu natürlichen Heilungswirkstoffen hergestellt, um eine Schwangerschaft zu begünstigen. Ebenfalls wird von Praktizierenden angenommen, dass die verschiedenen Phasen des Mondzyklus eine stimulierende Wirkung auf die Fruchtbarkeit ausüben.

Fruchtbarkeitsrituale: Eine Übersicht!

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Fruchtbarkeit und Astrologie – Die Wirkung des Mondes

Ein Leben im Rhytmus der Natur gilt vielen Menschen als erstrebenswert. In diesem Zusammenhang richten daher auch viele ihre Aktivitäten – wie beispielsweise eine Diät oder die Herstellung und Verwendung von Kosmetika – nach den Phasen des Mondes aus. Darüber hinaus wird von vielen Müttern und Paaren berichtet, dass der Mondzyklus einen entscheidenden Einfluss auf ihren Kindersegen gehabt haben soll. Nach dieser Vorstellung ist es entscheidend, dass die Frau mit Kinderwunsch darüber Bescheid weiß, in welcher Phase sich der Mond bei ihrer eigenen Geburt befand. Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, soll demnach besonders hoch sein, wenn die Empfängnis in der gleichen Mondphase stattfindet. Im Internet kann man dieses Datum über einen kosmobiologischen Empfängnisplaner berechnen lassen. Ebenfalls lässt sich in dieser Weise das Geschlecht des Kindes beeinflussen: Steht der Mond in einem weiblichen Zeichen (Stier, Krebs, Jungfrau, etc.), dann soll die Wahrscheinlichkeit hoch sein, ein Mädchen zu zeugen. Im gleichen Maße gilt dies für den Wunsch nach einem Jungen, so dass der Mond dann in einem männlichen Zeichen (Widder, Zwillinge, Löwe, etc.) stehen sollte.

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Pflanzliche Wirkstoffe zur Steigerung der Fruchtbarkeit

Auch verschiedenen Heilkräutern wird eine schwangerschaftsstimulierende Wirkung nachgesagt. Dabei lassen sich diese Methoden mehr zu den naturheilerischen Verfahren als zu esoterischen Fruchtbarkeitsritualen zählen. Die Wurzeln der aus den Anden stammenden Macapflanze werden seit Jahrhunderten von den Bewohnern der Region genutzt, weil diese für ihre gesundheitsstärkende und luststeigernde Wirkung bekannt sind. Doch auch heimischere Pflanzen wie Rotklee oder Mönchspfeffer können eine Empfängnis unterstützen. Bereits im Mittelalter wurde Rotklee von der Benediktinerin Hildegard von Bingen als Arznei verwendet. Allerdings wurde das Wiesengewächs erst später aufgrund seiner fruchtbarkeitsfördernden Wirkung geschätzt, denn Rotklee enthält Phytoöstrogene, also weibliche pflanzliche Hormone, die auch bei Wechseljahresbeschwerden helfen können. Mönchspfeffer gilt als zyklusregulierend und fördert die Bildung von Gelbkörperhormonen, die für eine Einnistung der Eizelle in die Plazenta entscheidend sind. Eine Teezubereitung mit Frauenmantel (auch Gebärmuttertonikum genannt) kann das pflanzliche Fruchtbarkeitsritual abrunden. Vor der Anwendung dieser – auch pflanzlichen – Präparate sollte jedoch in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, da jeder Körper individuell reagiert.

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Persönliche Rituale – die Macht des Glaubens

Persönliche Fruchtbarkeitsrituale können unter Umständen hilreich sein – wenn die Frau bzw. das Paar auch an die Wirkung glaubt. Dabei sollte man sich niemals fremdbestimmt, sondern nach eigenem Wohlempfinden auf ein Fruchtbarkeitsritual einlassen. So gibt es die Möglichkeit, auf symbolischen Wege den Kinderwunsch aufzuschreiben und den Zettel dann mit Erde, Wasser und Salz vermischt, zu verbrennen, so dass eine Verbindung zu den irdischen Elementen hergestellt wird. Religiöse Menschen bestätigen wiederrum, dass Ihnen das Gebet oder das Anzünden von Kerzen vor einer Mariastatue geholfen hat, den Kinderwunsch zu erfüllen. In jedem Fall sollte man entspannt mit dem Wunsch einer Schwangerschaft umgehen und einen individuellen Weg finden, sich psychisch auf eine Empfängnis vorzubereiten. Fruchtbarkeitsrituale können ein Weg sein, diese Entspannung herzustellen.

5 Meinungen

  1. Also ansich klingt der Artikel sehr interessant, v.a. sehr gut geschrieben – aber ich glaube man muss wirklich an die Magie glauben um befreit solche Rituale ausführen zu können oder sehe ich das ggf. etwas falsch?

  2. Ich kenne die Methode der Esoterik und bin eigentlich auch ein Fan davon es gibt allerdings auch andere Möglichkeiten um Schwanger zu werden auch bei Unfruchtbarkeit, es existiert ein Buch über die Heilung dieser Krankheit und ich finde dieses Buch sehr hilfreich.

  3. Hallo,ich sehe das auch so wie Steven. Man muss bereit sein und sich auf die Magie einlassen.Es gibt aber auch ein tolles Buch über ein altes chinesisches System.Viele GrüßeThomas

  4. Ich kein Fan dieser Methode der Esoterik, aber der natürlichen pflanzlichen Mittel, sobald diese richtig angewendet werden (Stichpunkt Homöopathie), dann wirkt es mit Sicherheit. Der Stress, der bei einem starken Kinderwunsch (vor allem wenn es nicht klappt) entsteht ist auch meist der Verursacher für das Misslingen der Enpfängnis.

  5. Hallo!Ein schöner Beitrag, der den Kern wirklich trifft.Ich habe lange Jahre in der Pflege gearbeitet und fast alle meine Patienten waren begeisterte Musikhörer. Besonders die Stücke von Grönemeyer oder Volksmusik stiess fast immer auf Interesse. Ob dem Glauben geschenkt wird, oder nicht: einige physisch behinderte Menschen gelang für undenkbar gehaltene Bewegung, dank der Unterstützung von belebender Musik.Weiter so schöne Artikel bitte!Schöne Grüße: Ecki

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