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    Start » Arthur Weihnachtsmann: Santa und sein Geheimnis als Trickfilmspaß
    Film & TV

    Arthur Weihnachtsmann: Santa und sein Geheimnis als Trickfilmspaß

    7. September 20113 Minuten Lesezeit

    Weihnachten in 3D: Arthur Weihnachtsmann

    „Weihnachten war viel schöner, als ich noch Santa war“, grummelt der griesgrämige 136-jährige Grandsanta ständig vor sich. Sein Sohn, der amtierende Santa Claus, glaubt zwar immer noch die Lamettafäden in der Hand zu halten, aber die hat in Wahrheit schon dessen ältester Sohn Steve übernommen. Der hat aus dem gemütlichen Weihnachtsbetrieb ein hochtechnologiebasiertes Industrieunternehmen gemacht. Die Geschenke werden nicht mehr mit dem roten Rentierschlitten ausgebracht, sondern mit gigantischen Flugschlitten, die eher Raumschiffen gleichen. Ein gedrillte Armee von Elfen hilft ihm dabei und unter dem ewigen Eis des Nordpols liegt eine riesige, moderne Fabrik. Steve (Hugh Laurie), ist ein karrieregeiler Industrieller, der alles versucht um Santa zu entmachten und den Weihnachten nur noch aus kapitalistischer Sicht interessiert.

    Der einzige in der Familie, der noch wirklich an den Geist der Weihnacht glaubt, ist Arthur Weihnachtsmann, der jüngste Sohn von Santa und Grandsanta, der seinen Widerstand aber längst aufgegeben hat. Arthur Weihnachtsmann (im Film gesprochen von James McAvoy, „Wanted“) liebt alles, was mit dem heiligen Fest zu tun hat und könnte am Nordpol das ganze Jahr über Weihnachten feiern. Er ist ein gutmütiger, aber etwas tolpatschiger Junge und eignet sich kaum zum Helden. Doch als er mitbekommt, dass Santa Claus nur noch repräsentatives Aushängeschild für Steve ist und der Geist der Weihnacht dem Kommerz geopfert wird, ist auch er beunruhigt. Und als am Weihnachtsabend alles aus den Fugen gerät, muss sich Arthur Weihnachtsmann als Held beweisen und holt sogar den alten, guten Schlitten aus der Rumpelkammer, um Weihnachten zu retten.

    Aardman Animations und Sony Pictures arbeiten erstmals zusammen

    Der Film ist die erste Zusammenarbeit zwischen Aardman Animations (Wallace & Gromit) und Sony Pictures und wurde in ihren Culver City Studios in Kalifornien entwickelt.

    Der liebevoll animierte 3D-Film steckt voller Überraschungen und – wie immer bei Aardman – voller kleiner Details, die einerseits eine besondere Atmosphäre erzeugen und anderseits zum „zweiten Hinschauen“ animieren.

    Während die Story insgesamt auf ein jüngeres Publikum zielt, wird jedoch im Mittelteil des Film das Dilemma einer Familie thematisiert, dessen unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und Wünsche unter einen Hut zu bringen sind und dass das gar nicht so einfach ist.

    Warum dies unbedingt in 3D passieren muss, bleibt ein Rätsel, und ist vermutlich dem Trend geschuldet. Eine andere Erklärung wäre, ein junges Publikum so früh wie möglich an diese Technik heranzuführen, denn schließlich sind die Kinder von heute die Kunden von morgen.
    Nichtsdestotrotz ist der Film ein aufregendes, bunt animiertes Abenteuer, welches endlich die Frage beantwortet, wie es der Weihnachtsmann schafft, in einer Nacht alle Geschenke auszuliefern.

    Fazit: Ein eindrucksvoll animierter Weihnachtsfilm für die ganze Familie, an dem jeder seinen Spaß haben wird. In Deutschland ist der Film ab dem 17. November 2011 in den Kinos.

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